Freitag, 22. November 2019 14:55 Uhr

Charts der Woche: Silbermond nach 10 Jahren wieder an der Spitze

Foto: Jens Koch

Über zehn Jahre ist es her, dass Silbermond zuletzt die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts betreten haben. Nun führen ihre „Schritte“ wieder an den ersten Platz, wo das Quartett um Stefanie Kloß den „Konturen“-reichen Johannes Oerding beerbt.

Der Musiker, der am Donnerstagabend gemeinsam mit Peter Maffay auf der „Bambi“-Bühne stand, bleibt an zweiter Stelle sehr gefragt und hält Schlagersängerin Kerstin Ott („Ich muss Dir was sagen“, drei) auf Distanz.

„Ja, ist denn schon Weihnachten?!“

Dass es durchaus „Courage“ bedarf, nach längerer Zeit wieder eine englischsprachige Platte aufzunehmen, zeigt Céline Dion. Doch der Mut hat sich gelohnt, denn der kanadische Popstar notiert auf Rang vier so hoch wie seit 17 Jahren nicht mehr. Von allerlei „Märchen & Mythen“ singt die Mittelalter-Band Faun, die Position sechs anpeilt.

Rund einen Monat vor Weihnachten sind bereits fünf Festtagsalben in der Tabelle vertreten: „Die 30 besten Weihnachts- und Winterlieder“ (Simone Sommerland, Karsten Glück & Die Kita-Frösche, 43), „Weihnachten“ (Helene Fischer, 60), „In der Weihnachtsbäckerei“ (Rolf Zuckowski und seine Freunde, 66), „Christmas“ (Michael Bublé, 100) und der Soundtrack zum Kinofilm „Last Christmas“ mit Songs von George Michael (85).

Der Klassiker ist zurück!

Angetrieben vom Erfolg des gleichnamigen Streifens kehrt auch der Wham!-Klassiker „Last Christmas“ (Rang 83) selbst in die Top 100 zurück – und zwar gemeinsam mit „All I Want For Christmas Is You“ (Mariah Carey, 73) so früh wie noch nie in der Saison. Selbst die Top-Neuzugänge, die HipHopper The Cratez, Bausa & Maxwell feat. Joshi Mizu lassen es auf Platz sieben („Skifahren“) winterlich angehen. Tones And I und ihr „Dance Monkey“ tanzen derweil erneut vor den Apache-207-Tracks „Roller“ und „Wieso tust Du dir das an?“.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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