Freitag, 13. April 2018 15:00 Uhr

Charts der Woche: Thirty Seconds To Mars die neue Nr. 1

Freitag, der 13. bringt ihnen offenbar Glück: Zum ersten Mal in ihrer Karriere erobern Thirty Seconds To Mars den Thron der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Auf ihrem jüngsten Werk zeichnen die US-Rocker ein vielschichtiges Bild von „America“, das sie unter anderem mit sechs verschiedenen Covern zum Ausdruck bringen.

Charts der Woche: Thirty Seconds To Mars die neue Nr. 1

Foto: Nabil

Jared Leto & Co. stechen aus einem Feld aus insgesamt 22 Neueinsteigern hervor und verscheuchen Vorwochensieger Azet („Fast Life“) an die fünfte Stelle.

Australiens Superstar Kylie Minogue („Golden“) wechselt von der Echo-Bühne in die Charts und vergoldet ihren Einstieg hinter Frei.Wild („Rivalen und Rebellen“) mit Bronze. In einer ansonsten sehr rockigen Veröffentlichungswoche feiern die Eels („The Deconstruction“, vier), die Metalband Caliban („Elements“, sechs) sowie das All-Star-Kollektiv The Dead Daisies („Burn It Down“, zehn) weitere Top 10-Erfolge.

Capital Bra auf Platz 1 der Single-Charts

Wenn er will, macht Capital Bra „5 Songs in einer Nacht“ – und wenn er will, übernimmt er Rang eins der Single-Tabelle, so wie in dieser Woche. Der Straßen-Rapper gewinnt den Zweikampf gegen Social Media-Sternchen Katja Krasavice, die als Viertplatzierte „Dicke Lippen“ riskiert.

Sun Diego („Eloah“), besser bekannt unter dem Namen Spongebozz, ist nach der gelungenen Vermarktung seiner Autobiografie nun wieder musikalisch aktiv und rappt sich an die sechste Stelle. Für Marshmello & Anne-Marie („Friends“, zwei) und Olexesh feat. Edin („Magisch“, drei) geht’s jeweils eine Position abwärts.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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