19.06.2020 15:22 Uhr

Charts der Woche: Thomas Anders und Florian Silbereisen bleiben an der Spitze

Kurzer Titel, langer Verkaufserfolg: Auch in der zweiten Woche dominiert „Das Album“ von Thomas Anders und Florian Silbereisen die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

imago images / POP-EYE

Als bislang einzigem Act in diesem Jahr neben den Böhsen Onkelz gelingt es dem Schlager-Duo, mehr als eine Woche lang an der Spitze der Hitliste zu stehen. Dank Ramon Roselly („Herzenssache“, sieben) und Giovanni Zarrella („La vita è bella“, neun) sind zwei weitere Top 10-Positionen fest in Schlagerhand.

Die seit 1989 bestehende „MTV Unplugged“-Reihe wird mit Liam Gallaghers letztjährigem Auftritt in der „Hull City Hall“ fortgeführt. Der Live-Mitschnitt debütiert an achter Stelle. Zwei zusätzliche „MTV Unplugged“-Werke sind in der Top 100 vertreten, nämlich die Konzerte von Santiano (15) und Max Raabe mit seinem Palast Orchester (57).

UFO 361 Nr. 1 bei den Singles

Mehr neue Musik haben US-Singer-Songwriterin Norah Jones („Pick Me Up Off The Floor”, sechs), Rapper Ra’is („Hayat”, 19), das Instrumental-Trio GoGo Penguin („GoGo Penguin“, 29) und Startenor Jonas Kaufmann („Verdi: Otello“, 30) mitgebracht. Die Zusammenstellung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 7“ und Reinhard Meys „Das Haus an der Ampel“ holen abermals Silber und Bronze.

Charts der Woche: Thomas Anders und Florian Silbereisen bleiben an der Spitze

Ufo361 mit dem „Nummer 1 Award“. Foto: Ufo361

Beim Remix des Songs „Emotions“ baut HipHopper Ufo361 auf die Unterstützung von Newcomerin Céline. Dies bringt ihm den dritten Nummer-eins-Hit seiner Karriere ein. Noch mehr Rap gibt’s auf den Plätzen zwei und drei der Single-Charts auf die Ohren, wo Pashanim („Airwaves“) und DaBaby feat. Roddy Ricch („Rockstar“) gastieren. Die höchsten Neuzugänge Jawsh 685 & Jason Derulo („Savage Love (Laxed – Siren Beat)“) sowie Elias („Jacob&Co“) erreichen die Ränge 24 und 30.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.