Freitag, 17. Januar 2020 14:52 Uhr

Die Charts der Woche werden vom Schlager überrollt

Fotos: imago images / STAR-MEDIA & imago images / Michael Wigglesworth & Nona

Am vergangenen Samstag verfolgten Millionen Musikfans den Auftritt der „Schlagerchampions“ im Ersten – nun mischen die Publikumslieblinge auch die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, auf.

Insgesamt 16 Platzierungen innerhalb der Top 100 erobern Künstler, die bei Florian Silbereisen auf der Bühne standen, darunter Giovanni Zarrella (dank der Gold-Edition von „La vita è bella“ zurück von 17 auf zwei) und die fünf Jungs der Münchner Band voXXclub („Wieder Dahoam“, fünf).

Kerstin Ott landet sogar einen Hattrick und besetzt die Positionen sechs („Ich muss Dir was sagen“), 41 („Mut zur Katastrophe“) und 90 („Herzbewohner“) gleichzeitig. Darüber hinaus reißt „Schlagerchampions 2020 – Das große Fest der Besten“ die Spitze der Compilation-Tabelle an sich.

Selena Gomez gibt auf ihrem dritten Solowerk „Rare“ Einblicke in ihr Gefühlsleben und verarbeitet die Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre. Dies bringt der US-Sängerin an dritter Stelle die erste Podiumsplatzierung im deutschen Album-Ranking ein.

Die Krone sichert sich Rapper RAF Camora, der mit „Zenit RR“ eine Sonderedition seiner letzten Platte veröffentlicht hat und nun von 43 auf eins stürmt.

Die Musik zum Film

Sehr beliebt sind in dieser Woche auch Filmsoundtracks, von denen fünf die Top 100 erreichen: „Die Eiskönigin 2“ (zwölf), „Lindenberg! Mach Dein Ding“ (neu auf 29), „The Greatest Showman“ (60), „Joker“ (neu auf 71) und „Die Eiskönigin – Völlig Unverfroren“ (88).

Bei den Singles geht es weniger überraschungsreich zu: The Weeknd („Blinding Lights“), Tones And I („Dance Monkey“) und Apache 207 („Roller“) streichen abermals die Medaillen ein. Derweilen entscheidet HipHopper Dardan („6AM………“, vier) den Kampf um den höchsten New Entry für sich. Genre-Kollege Jamule („Ich hol dich ab“) debütiert auf Rang fünf.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans.

Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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