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Freitag, 28. September 2018 15:13 Uhr

Charts der Woche: Xatar vor Jennifer Rostock und Joe Bonamassa

Xatar hält den Award aus'm Fenster. Foto: Xatar.

Es sind noch drei Monate bis Jahresende – und trotzdem eroberten in 2018 bereits genauso viele HipHopper die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts wie im gesamten Vorjahr.

Charts der Woche: Xatar vor Jennifer Rostock und Joe Bonamassa

Xatar hält (oder schmeißt?) den Nr.1 Award aus’m Fenster. Foto: Xatar.

Mit Xatar („Alles Oder Nix II“) besteigt der 13. Rapper seit Jahresbeginn den Thron der von GfK Entertainment ermittelten Top 100. Der gebürtige Iraner setzt sich gegen die Rockband Jennifer Rostock („Jennifer rostock bleibt. (Live 2018)“, zwei) durch und wurde mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Blues-Liebhaber kommen auf den Positionen drei und acht auf ihre Kosten. Dort präsentieren Gitarren-Virtuose Joe Bonamassa („Redemption“) und ZZ Top-Legende Billy F Gibbons („The Big Bad Blues“) ihre neuen Werke.

Zu ihnen gesellen sich weitere Größeren der Musikgeschichte: Guns N’ Roses-Gitarrist Slash feat. Myles Kennedy & The Conspirators („Living The Dream“, sechs) sowie – postum – Prince mit unveröffentlichten Klavieraufnahmen („Piano & A Microphone 1983“, zwölf).

Der letztwöchige Spitzenreiter Alligatoah („Schlaftabletten, Rotwein V“) bleibt der Top 10 an neunter Stelle erhalten. Neben Xatar folgen ihm weitere HipHopper in die Hitliste, darunter King Orgasmus One („Welcome To The Hood“, fünf) und Azzi Memo („Surf ‘N‘ Turf“, 19).

Rapper auch bei den Singles oben

Auch im Single-Ranking ist Rap weiterhin tonangebend. Veysel feat. Gzuz („UFF“, drei), die „International Gangstas” aka Farid Bang, Capo & 6ix9ine feat. SCH (fünf) sowie Lil Peep & XXXTentacion („Falling Down”, zwölf) streichen die höchsten Neueinstiege ein. Ganz oben tauschen Dynoro & Gigi D’Agostino („In My Mind“, eins) und Bonez MC & RAF Camora feat. Gzuz („Kokain“, zwei) wieder die Plätze.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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