Freitag, 6. Juli 2018 15:10 Uhr

Charts: HipHopper Juri knackt die Spitze

Juri hat russisch-afghanische Wurzeln, wohnt in Kassel und schaut heute Abend bei MTV in Berlin vorbei. Vorher stattet Juri aber den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, einen Besuch ab – und nimmt seine „Bratans aus Favelas“ mit.

Gemeinsam erobern sie die Spitze der Hitliste und setzen sich u.a. gegen die Rocklegenden von Guns N‘ Roses durch. Deren Kultplatte „Appetite For Destruction“, die zuletzt 1992 platziert war, kehrt dank remasterter Sonderedition noch einmal in die Top 100 zurück und feiert auf Rang zwei ihre höchste Position überhaupt.

„High As Hope“ heißt das aktuelle Album von Florence + The Machine – und ihre Hoffnungen werden nicht zerstört. Sängerin Florence Welch und ihre Formation debütieren auf Rang fünf. Davor notieren Jazzlegende John Coltrane („Both Directions At Once: The Lost Album“, drei) und Schlagerstar Eloy („Kopf aus – Herz an“, vier). Ebenfalls in der Top 10: die walisische Metalband Bullet For My Valentine („Gravity“, sieben) sowie der kanadische Rapper Drake („Scorpion“), der an achter Stelle den perfekten Stich macht.

Clean Bandit & Demi Lovato an Spitze der Single-Charts

Im Single-Ranking stammen zwölf Songs von Drake, so beispielsweise „Don’t Matter To Me“ (feat. Michael Jackson, 16) und „Nonstop“ (28). Zusammen mit Capital Bra (neun platzierte Lieder) ist er beinahe für ein Viertel aller Positionen verantwortlich.

Namika und Black M („Je ne parle pas français“, zwei) haben erst mal genug Höhenluft geschnuppert und überlassen Clean Bandit feat. Demi Lovato die Spitze. Deren „Solo“-Ausflug steigt ebenso zwei Plätze aufwärts wie „Bella Ciao” von El Profesor (drei). Die höchsten New Entries landen Veysel („Habibo“, neun) sowie die aus Azet, Miami Yacine, Nash & Zuna bestehende KMN Gang („KMN Member“, elf).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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