Freitag, 5. Oktober 2018 15:11 Uhr

Charts: Rekordwoche mit Bushido und Babylon Berlin

Foto: AEDT/WENN.com

So viele Neueinsteiger gab es in der über 40-jährigen Chartgeschichte noch nie: Unglaubliche 36 Platten entern erstmals die Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Die beliebteste von ihnen heißt „Mythos“, stammt von Bushido und landet mit deutlichem Vorsprung an der Spitze.

Charts: Rekordwoche mit Bushido und Babylon Berlin

Der König ist wieder da. Foto: AEDT/WENN.com

Direkt hinter dem Rapper melden sich Rosenstolz nach längerer Pause zurück. „Lass es Liebe sein – Die schönsten Lieder“ ist einerseits Retrospektive, umfasst andererseits vier neue Songs wie das aufmunternde „Wenn es jetzt losgeht“. Auch die Kastelruther Spatzen finden an dritter Stelle motivierende Worte („Älter werden wir später“).

Angelo Kelly kämpft sich dank der Veröffentlichung des Live-Mitschnitts zu „Irish Heart“ wieder zurück von Platz 97 auf vier. Als bekennender ABBA-Fan hat „Dancing Queen“ Cher ein Coveralbum eingesungen und rundet damit die Top 5 ab.

Single-Charts: Babylon Berlin in den top 30

In der Single-Tabelle bringt Bushido ganze 14 Tracks unter, darunter den höchsten New Entry „Inshallah“ (drei, feat. Capital Bra). Im Laufe seiner Karriere konnte er nun sage und schreibe 93 Songs in der Top 100 platzieren – noch erfolgreicher war nur Kollegah mit 96 Charthits.

Der Serienhit „Babylon Berlin“ lässt im TV die pulsierenden 20er-Jahre wieder auferstehen – und verewigt sich mit Severijas Titelsong „Zu Asche, Zu Staub (Psycho Nikoros)“ auf Rang 22 der Hitliste. Derweil feiert „In My Mind“ (Dynoro & Gigi D’Agostino) seine zehnte Nummer eins-Woche.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

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