Sonntag, 28. Juni 2020 20:39 Uhr

Christina Aguilera sollte ganz anders heißen

Foto: Imago Images / Runway Manhattan

Christina Aguilera hat sich seit rund zwei Jahrzehnte einen Namen gemacht. Dabei riet man ihr zum Beginn ihrer Karriere, doch besser ihren Nachnamen zu ändern.

Es ist kein Geheimnis, dass die Musikerin dank mehrerer Hits wie „Genie in the Bottle“, „Beautiful“ und „Fighter“ seit 1998 weltweiten Erfolge feierte. Lang ist’s her…

In einem aktuellen Interview mit „Billboard“ plauderte Aguilera jetzt  über ihre Musikkarriere und sprach auch über diejenigen, die sie am Anfang ihrer Karriere nicht unterstützen wollten.

Sie sollte sich Christina Agee nennen

„Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal auftauchte, gab es eine große Debatte darum, meinen Nachnamen zu ändern. Alle Geschäftsleute um mich herum dachten, er sei zu lang, zu kompliziert und zu ethnisch“. Sie fügte hinzu: „‚Christina Agee‘ war eine Option, aber ich war absolut dagegen und wollte darstellen, wer ich wirklich bin. Als Latina ist es ein Teil meines Erbes und wer ich bin.“

Die Grammy-Gewinnerin fuhr fort: „Es gab ein anderes Mal in meiner Kindheit, als ich gebeten wurde, meinen Namen legal in den meines Stiefvaters zu ändern, um legal adoptiert zu werden. Ich war wieder absolut dagegen. Ich habe mein ganzes Leben lang um meinen Nachnamen gekämpft.“

„Nie zu spät eine neue Tür zu öffnen“

Vielleicht ist deshalb Christinas erstes und einziges spanischsprachiges Album mit dem Titel“ Mi Reflejo“ für sie so wichtig.

Laut Billboard erreichte das Album Platz 1 in den Top Latin Albums und Latin Pop Albums Charts. Das Projekt brachte ihr auch einen Latin Grammy für das beste weibliche Pop-Vocal-Album ein.

„Es war eine schöne Sache, Erfolg in verschiedenen Märkten zu erleben und eine vielfältige Fangemeinde zu haben, die immer mehr zu schätzen wusste, wer ich bin“, so die Sängerin. „Meine Botschaft steht, wie in all meiner Musik, dafür, dass ich keine Angst habe, herauszufinden, wer ich bin. Es ist nie zu spät, eine neue Tür zu öffnen“.

Christina Aguilera hofft, dass sie in Zukunft ein weiteres lateinamerikanisches Musikalbum aufnehmen kann. Sie sei auch bereit, in den neuen Songs persönlicher zu werden.

Rückkehr zu den Wurzeln

„Ich kehre zu meinen Wurzeln zurück und erkunde, wer ich jetzt als erwachsene Frau bin. Eine, die ihre eigene Geschichte nicht unbedingt auf Spanisch behandeln muss, sondern als Frau, die aus ihren persönlichen Erfahrungen schöpfen und dies mit Ehrlichkeit ausdrücken kann“.

Nachdem sie Jahrzehnte „in diesem Geschäft überlebt habe, sei sie stolz darauf, die Wahrheit darüber zu sagen, was das für sie bedeute.“

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