Montag, 14. Oktober 2019 08:08 Uhr

Christina Aguilera über die hässliche Seite der Musikbranche

imago images / Starface

Christina Aguilera offenbart die hässliche Seite der Musik-Industrie. Die Popsängerin ist in der Branche aufgewachsen und weiß daher genau um die tückischen Mechanismen hinter der schillernden Fassade.

„Es ist ein Business mit so vielen Raubtieren. Ältere Männer, die andere Absichten verfolgen. Wenn du so jung bist und in einem von Männern geleiteten Business aufwächst, siehst du zwangsläufig die dunkle Seite und hörst, wie Männer über Frauen reden. Wie sie über meine Brüste geredet haben“, packt die 38-Jährige aus. Diese Erfahrung habe sie bis heute geprägt.

Christina Aguilera über die hässliche Seite der Musikbranche

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Ich war eine Marionette“

„Ich blicke auf mein jüngeres Ich zurück, das eine Umarmung brauchte, und ich würde ihm gerne sagen, dass nicht alle Männer so sind. Wenn die Leute es einfach akzeptieren und sagen ‚Oh na ja, weißt du, Jungs bleiben Jungs‘, dann muss ich widersprechen. Denn ich denke definitiv, dass Männer in die Verantwortung gezogen werden müssen“, fordert die Musikerin.

Rückblickend werde ihr jedoch auch klar, wie viel selbstbewusster sie im Laufe der Jahre geworden sei.

„Bei meiner ersten Platte war ich eine Marionette, die tat, was das Label wollte, zu einem Zeitpunkt, als es eine Pop-Explosion gab“, erklärt sie. Diese passive Rolle legte Christina glücklicherweise schnell ab und setzte sich dank des aufreizenden Musikvideos zu ‚Dirrty‘ selbst ein Denkmal. „Ich wollte diese Konversation öffnen und Sexualität als Teil von mir selbst teilen. Frauen sind nicht bloß eindimensionale Kreaturen, die ihre Sexualität nur aus der Sicht eines Mannes sehen sollen“, erläutert die ‚Beautiful‘-Interpretin im Gespräch mit der Zeitung ‚Sunday Times‘.

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