Sonntag, 31. März 2019 17:20 Uhr

Christine & The Queens: Das denkt sie über Pansexualität im Musik-Biz

Christine & The Queens freut sich über mehr Toleranz in der Musik-Branche – mittlerweile könne man auch LGBTQ-Themen ohne Gegenwind ansprechen. Die 30-Jährige identifiziert sich selbst als pansexuell, das bedeutet, dass sie sich in erster Linie immer zu der Persönlichkeit eines Menschen hingezogen fühlt, egal welches Geschlecht dieser Mensch haben mag.

Christine & The Queens: Das denkt sie über Pansexualität im Musik-Biz

Foto: Caroline International

Die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Héloïse Letissier heißt, empfindet die Musikindustrie der heutigen Zeit als toleranter als noch vor einigen Jahren. In einem Interview mit ‚Music Feeds‘ sagte die ‚5 Dollar‘-Hitmacherin nun:

„Was gut ist, ist, dass es nicht wirklich neue Gespräche sind, die stattfinden. Wenn man an fließende Geschlechterrollen und ans Experimentieren denkt, dann haben wir Prince und Madonna und so Zeug gehabt. Aber ich denke, was auch gut ist, ist, dass es differenzierter wird. Janelle Monáe kann über Pansexualität sprechen und ich auch.“

Spannende Fragen

Manchmal treffe sie dabei sogar auf interessierte Fragen und Neugier von außerhalb. „Es haben mich tatsächlich Leute gefragt, ob ich das Wort [pansexuell] erfunden habe, und ich sagte ‚Nein! Ich habe es nicht erfunden, aber du kannst es mal nachlesen‘. Es ist gut, dass Pop diese Themen jetzt angehen kann, ohne in Frage gestellt zu werden.“

Quelle: instagram.com

Trotzdem möchte sie nicht, dass das Thema irgendwann zum Trend und der Fortschritt nicht mehr ernst genommen wird. „Die Dinge geschehen langsam, aber sie passieren und sie werden einladender. Aber gleichzeitig mache ich mir Sorgen, dass es irgendwann ein Markenzeichen wird oder dass es irgendwie modern ist“, gibt sie zu bedenken.

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