06.02.2019 12:45 Uhr

CNN: Wurde James Brown etwa ermordet?

Foto: Sam Wilson / WENN

James Brown starb möglicherweise keines natürlichen Todes. Das behauptet jetzt ein aktueller Report des Nachrichtensenders CNN. 2006 war der „Sexmachine“-Sänger im Alter von 73 Jahren im Krankenhaus an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Das sei aber nur die offizielle Version. Der Arzt, der die Todesurkunde unterschrieb, hatte schon damals seine Zweifel.

CNN: Wurde James Brown etwa ermordet?

Foto: Sam Wilson / WENN

Laut dem Sender CNN sei Dr. Marvin Crawford – der Arzt, der die Todesurkunde unterschrieb – das Ganze damals schon irgendwie verdächtig vorgekommen. Er habe deshalb „nie geglaubt“, dass Brown eines natürlichen Todes gestorben sei. Sein Patient und auch sein Zustand hätten sich auffällig schnell verändert.

„Was ist in diesem Raum schief gelaufen?“

Browns Tod wäre seiner Meinung nach nicht vorhersehbar gewesen, weshalb er und zwölf weitere Personen eine Autopsie und eine polizeiliche Untersuchung gefordert hätten, um genauere Erkenntnisse gewinnen zu können. Browns Tochter Yamma habe aber eine Autopsie abgelehnt. Crawford stelle sich noch heute die Frage: „Was ist in diesem Raum schief gelaufen?“

Im Rahmen dieser Dokumentation hat CNN nach eigenen Angaben Interviews mit 140 Menschen geführt und  zehntausende Seiten an Gerichts- und Polizeiakten bearbeitet.  Eine wichtige Person im Zusammenhang mit dieser neuen Serie ist eine ehemalige Zirkussängerin namens Jacque Hollander, die mit angeblichen Informationen über Browns Tod an den Sender herantrat. Sie will beweisen, dass James keines natürlichen Todes gestorben ist. In der Vergangenheit hätten sie zusammengearbeitet.

Die Dokumentation geht auch den Gerüchten nach, dass Adrienne Brown, seine dritte Ehefrau, ebenfalls unter mysteriösen Umständen verstarb. Die Macher der Sendung haben mit einem Polizisten gesprochen, der damals in die Ermittlungen eingebunden war und einige Ungereimtheiten bemerkt haben will.