Samstag, 29. Juni 2019 16:07 Uhr

CZYK: Caro von Glasperlenspiel über ihren neuen Song „Kumpels“

Foto: Universal Music / Daniel Grunenberg

Von Elektro-Pop zu deutschem R’n’b: Carolin Niemczyk, bekannt durch das Duo Glasperlenspiel, schlägt mir ihrem neuen Song „Kumpels“ eine ganz neue Richtung an. Dafür hat sie sich mit dem Sänger Moe Phoenix zusammen getan.

CZYK: Caro von Glasperlenspiel über ihren neuen Song "Kumpels"

Foto: Universal Music / Daniel Grunenberg

klatsch-tratsch.de sprach mit Carolin, die Solo unter dem Namen CZYK unterwegs ist. Im Interview erzählt sie über ihre Zusammenarbeit mit Kitty Kat, Deutschrap und ihren neuen Künstlernamen.

Wie kam es jetzt zu dem Soloprojekt?
Kitty Kat und ich kennen uns schon lange. Wir sind mittlerweile ein richtig gutes Team geworden und auch richtig dicke Freundinnen. Irgendwann beim gemeinsamen Essen kam uns die Idee: Hey, lass uns mal ein bisschen herumexperimentieren und neuen Songs schreiben. Dann waren die Songs da und die haben mir sehr gefallen und ich wollte die unbedingt mit der Welt teilen und dann kam die Idee mit dem Soloprojekt, da die zu Glasperlenspiel nicht so 100%ig gepasst haben.

Warum nennst du dich jetzt CZYK und nicht einfach nach deinem normalen Namen?
Carolin Niemczyk klingt unter uns gesagt ziemlich unsexy. (lacht) Ich wollte aber trotzdem, dass der Name etwas mit meinem richtigen Namen zu tun hat. Es wäre für mich super strange gewesen mir etwas komplett neues zu überlegen, was vielleicht sogar gar keinen Zusammenhang mit mir hat. Ich fand es eigentlich ganz cool den zweiten Teil meines Nachnamens zu nehmen. Also das czyk – „Tschik“ gesprochen – aus Niemczyk. Ich wurde früher auch oft so in der Schule genannt. Mir hat auch der Klang sehr gut gefallen und es war sehr vertraut.

Wovon handelt „Kumpels“?
Alles Songs, die ich mit Kitty geschrieben habe sind aus der Perspektive von starken Frauen. Ganz nach dem Motto: Ich weiß ganz genau, was ich will. Der Song handelt von einem Typen, der zu einer Frau sagt: „Hey, ich will gar nicht mehr als Freundschaft von dir“. Der Frau geht es aber anders und sie sagt: „Ok, wenn das so ist, dann ist die Sache für mich vorbei und ich möchte dich nicht mehr sehen.“ Es geht um die Message: Ich bin so stark und ich brauche dich nicht. Deal with it or leave it.

Du bist ja seit Ewigkeiten mit deinem Bandpartner Daniel zusammen. Deshalb schätze ich mal, dass der Song auf Erfahrungenvon Kitty Kat und nicht deinen eigenen beruht, oder?
Es ist ein Mix aus uns beiden, würde ich sagen. Ich habe die Persönlichkeit, wenn ich auf der Bühne stehe und die Persönlichkeit, die ich in meinem Privatleben bin. Für mich war das schon immer ein großes Thema. Ich habe auf der Bühne immer eine Stärke und eine Sicherheit, die ich im Privaten nicht immer abrufen kann. Das ist auch eine Sache, die ich auch für mich privat abrufen und mitnehmen will. Ich möchte daran wachsen und diese „Bühnen-Carolin“ auch mehr in mein privates Leben mitnehmen.

Hattest du selbst denn mal eine „Kumpel“-Situation?
Nein. Alle Freunde, die ich davor hatte, waren so, dass ich für mich gesagt habe: Es ist nicht genug Liebe für mich im Spiel. So wie im Song war es allerdings nicht bei mir.

Dein neuer Song ist urbaner und geht mit dem Feature ins Rappige. Ist das auch etwas, was du privat so hörst?
Ja, schon. wir arbeiten ja schon seit 2010 mit Rappern zusammen. Beispielsweise mit Kontra K, mit den Orsons, Ali As, Summer Cem und natürlich viel Kitty Kat. Da sind natürlich diese Vibes, die man mit aufnimmt.

Hört man dich auf einem der kommenden Sachen vielleicht sogar rappen?
Nein, absolut nicht. (lacht). Für mich geht es eher in die Richtung Ariana Grande, wenn ich das vergleichen müsste. Es ist schon gesungen, hat aber diesen urbanen R&B-Vibe. – Ohne Rap! Das wollt ihr nicht. (lacht)

Kommt dieses Jahr noch ein Album?
Ein Album ist nicht geplant, aber vielleicht eine EP. Es werden auf jeden Fall noch mehrere Songs kommen. Ich möchte das alles eher ungezwungen machen, ohne viel Druck zu haben. Ich möchte Spaß haben und ganz ungezwungen Songs schreiben und raushauen.

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