Freitag, 16. August 2019 15:50 Uhr

Dave Grohl wollte nach Tod von Kurt Cobain die Musik aufgeben

Foto: imago images / TT

Dave Grohl hätte der Musik nach Nirvana fast den Rücken gekehrt. Der Rocker war nach dem Tod seines Bandkollegen Kurt Corbain 1994 am Boden zerstört. Dass er in der Zukunft mit einer neuen Band erfolgreich um die Welt touren würde, hätte er sich nie erträumen können. „Ich hätte nie gedacht, dass ich der Sänger einer Band sein würde.“

Nach dem Ende von Nirvana wollte ich keine Musik spielen. Ich wollte todsicher kein Drummer von irgendjemandem sein. Ich wusste, dass es mich an Nirvana erinnern würde“, gesteht der Foo Fighters-Frontmann. Er betont jedoch, „sehr stolz“ auf seine Vergangenheit mit den ‚Smells Like Teen Spirit‘-Hitmachern zu sein. „Nirvana hat mein Leben für immer verändert, aber es gab Zeiten, in denen ich davor fliehen wollte.”

„Es hat mich traurig gemacht“

Im Gespräch mit der Zeitung ‚The Guardian‘ enthüllt Dave Grohl, dass er erst lernen musste, Musik mit positiven statt ausschließlich negativen Gefühlen zu verbinden. „Es hat mich traurig gemacht, einfach nur ein Instrument in die Hand zu nehmen oder das Radio anzumachen“, offenbart er.

„Dann realisierte ich, dass die Sache, die ich immer getan habe – in einen Keller zu gehen und mich selbst aufzunehmen – mein Herz neu starten könnte.” Für die Foo Fighters hatte der 50-Jährige anfangs bescheidene Pläne. „Ich hatte nicht erwartet, dass ich da anfangen würde, wo Nirvana aufgehört hat. Ich hatte nicht erwartet, Freddie Mercury zu sein. Ich habe 100 Kassetten aufgenommen und sie Freunden gegeben. Ich nannte [die Band] Foo Fighters, weil ich nicht wollte, dass Leute dachten, ich würde versuchen, Tom Petty zu sein“, erklärt er.

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