02.02.2020 22:10 Uhr

Demi Lovato hätte nach Überdosis fast die Karriere aufgegeben

imago images / ZUMA Press

Es war vermutlich einer der größten Schocker der letzten Jahre für die Musikindustrie, als öffentlich wurde, dass Demi Lovato mit einer lebensgefährlichen Drogenüberdosis in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Von dort an wurde sie von ihrer Familie und ihrem Team weitgehend von der Öffentlichkeit abgeschirmt, damit sie in Ruhe einen Entzug und wieder zu Kräften kommen konnte.

„Es überwältigte mich einfach“

Nun trat sie vergangene Woche das erste Mal nach 1,5 Jahren öffentlich auf und präsentierte bei den Grammys ihre neue Single „Anyone“, die sie in mehreren Interviews als einen Hilferuf beschrieb. Sie habe den Song nur wenige Tage vor der Überdosis aufgenommen, welche ihr Leben komplett verändern sollte.

Diese Zeit sei allgemein die Beängstigendste ihres Lebens gewesen, wie sie jetzt im Interview mit US-Talker Andy Cohen verriet. So habe sie sich noch im Krankenhaus geschworen, dass wenn sie das jetzt durchstehen würde, dann würde sie ihr Bühnen-Comeback unbedingt bei den Grammys machen wollen. „Und ich wollte, dass es unbedingt dieser Song ist.“

Allerdings sei lange nicht klar gewesen, ob sie denn wieder zurück in die Musik-Industrie könne. „Wir wussten nicht was passieren wird. Wir wussten auch nicht wie gesund ich war, als wir gingen. Es war wirklich die schrecklichste Zeit meines Leben.“

Ihr Comeback-Auftritt hätte für Lovato nicht emotionaler sein können, gestand sie Cohen: „Als sich den Song performte, schaute ich in die erste Reihe und sah meine Mutter und meine zwei Schwestern.“

Sie habe auf der Bühne mit den Tränen kämpfen müssen. „Sie in der ersten Reihe überwältigte mich einfach.“ Der Song repräsentiere sehr gut diese düstere Zeit und zeige auf beeindruckende Art und Weise ihre Verletzlichkeit aus diesem Moment., erklärte sie abschließend.