Donnerstag, 26. Januar 2012 16:16 Uhr

Depeche Mode Gründer Vince Clark und Martin Gore mit neuer Single

Berlin. Ein hämmernder motorischer Beat kündigt bei “Blip” eine minimal-elektronische Tour de Force an: mit vordergründigen Beats und pluckerndem Gefrickel ist “Blip” ein industrieller Schlachtruf düsterer Natur mit ominösen Synthies und schwindelerregenden Rhythmen.

Die Remixe kommen vom Berliner Elektronik-Künstler Olaf Bender aka Byetone, Mitbegründer und Verantwortlicher des ikonischen Techno-Labels Raster-Noton. Sein 2011er Album “Symeta” fand weltweit hohe Beachtung, schaffte es in die Jahresbestenlisten u.a. vom Fact Magazine und The Quietus, und wurde unter anderem von Modeselektor oder eLan geremixt.

Zudem konnte auch Mathew Jonson als Remixer verpflichtet werden, der zuletzt als Mitbegründer des Wagon Repair-Labels und als ein Drittel des Techno-Jazz-Improvisations-Trios Cobblestone Jazz von sich reden machte. Der Kanadier remixte zuletzt mit großem Erfolg Plastikman (aka Richie Hawtin), Tiga oder die Chemical Brothers.

“SSSS” – das Debüt-Album von VCMG (des gemeinsamen Projekts von Vince Clark und Martin Gore) – erscheint am 9. März 2012 und haut zehn Knaller desselben „quasi-teutonischen“ Kalibers raus, mit dem “EP2 / Blip” schon jetzt aufwartet.

Das Album wurde von Clarke und Gore geschrieben und produziert, und anschließend von Timothy “Q” Wiles (aka Überzone) abgemischt. Das Studio-Engineering nahm Vince Clark, gemeinsam mit Sie Medway Smith, selbst in die Hand. Gemastert wurde es zu guter Letzt von Stefan Betke (aka Pole).

Das Album zeigt – neben Clarkes und Gores gemeinsamer Liebe zu Minimal Techno – den langersehnten Friedensschluss dieser beiden Veteranen elektronischer Musik nach über 30 Jahren.

Im Gespräch mit dem führenden englischen Musikmagazin MOJO erklärte Vince Clarke, dass es bei der gemeinsamen Arbeit an dem Album “tatsächlich darum ging, Farben miteinander auszutauschen… als würden zwei Maler in zwei verschiedenen Räumen an ein und demselben Bild arbeiten.”, während Gore seine Vorliebe einräumte für “alles, was ein bisschen düsterer ist… mit einem treibenden Rhythmus”.

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