Freitag, 21. Februar 2020 15:02 Uhr

Diese Rapper mischen die Charts der Woche so richtig auf

Fotos: Universal Music & imago images / Future Image & imago images / Martin Müller

Billie Eilish hat keine Zeit zu verlieren. Wenige Wochen nach ihrem fünffachen „Grammy“-Coup und nur drei Tage nach dem Gewinn ihres ersten „Brit Awards“ startet die US-Sängerin nun in den Offiziellen Deutschen Single-Charts durch.

„No Time To Die“, das Titellied des kommenden James Bond-Films „Keine Zeit zu sterben“, debütiert auf Platz fünf. Gleichzeitig rangieren ihre Songs „Everything I Wanted“ und „Bad Guy“ auf 24 und 29.

Deutschrap wieder dominant

Die „Blinding Lights“ des kanadischen R’n’B-Musikers The Weeknd strahlen von allen Titeln weiterhin am hellsten. Neuzugang Luciano („Mios mit Bars“, zwei) sowie Joker Bra & VIZE („Baby“, drei) komplettieren das Single-Charts-Podium.

Gzuz hat es nach eigener Aussage schon tausendmal „Verkackt“, aber mit seiner Musik reitet der Rapper weiterhin auf einer Welle des Erfolgs. Während er das Single-Ranking gemeinsam mit Bonez MC auf Position sieben aufmischt, bringt er seinen neuen Longplayer „Gzuz“ an der Spitze der Album-Charts unter.

Quelle: instagram.com

Alles neu

Es ist bereits seine vierte Nummer eins nach „High & hungrig 2“ (2016, mit Bonez MC), dem „Sampler 4“ der 187 Strassenbande (2017) und „Wolke 7“ (2018).

In einer erneut lebhaften Verkaufswoche stürmen 21 New Entries in die Album-Top 100, darunter neun in die Top 10. HipHopper wie Finch Asozial („Finchi’s Love Tape“, zwei) und Prinz Pi („Wahre Legenden”, drei) bzw. Prinz Porno („Mit Abstand“, sechs) sowie Pop-Künstler wie Justin Bieber („Changes“, vier) und Rock-Acts wie Tame Impala („The Slow Rush“, sieben), Psychotic Waltz („The God-Shaped Void“, neun) und Kreator („London Apocalypticon (Live)“, zehn) geben sich dabei die Klinke in die Hand.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege.

Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Das könnte Euch auch interessieren