Freitag, 5. Juli 2019 09:58 Uhr

Dieter Bohlen: Warum er keinen Bock mehr auf Capital Bra & Co. hat

Foto: Star Press / Robin Loesch

Heute erscheint Dieter Bohlens (65) neues Album „Dieter feat. Bohlen – das Mega Album zur Tour“. Wie der Name bereits erahnen lässt, hat Bohlen nun doch auf seine groß angekündigten Feature-Partner wie Capital Bra und Kay One verzichtet.

Dieter Bohlen: Warum er keinen Bock mehr auf Capital Bra & Co. hat

Foto: Star Press / Robin Loesch

Aber warum? Schließlich hätte Dieter Bohlen damit sicher gehen können, dass sein neues Album auch von der heutigen Jugend und der aktuell gehypten Deutschrap-Szene Beachtung finden könnte. Warum er sich am Ende doch gegen Capital Bra und Co. entschieden hat, hat einen ganz bestimmten Grund.

Gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung sagt der Maestro: „Als die Duett-Partner ins Studio eingeladen wurden, gab es nur Probleme. Alle hatten ihren Manager, Berater und Verpflichtungen – es sollten gefühlt hunderte Verträge zwischen allen geschlossen werden.“

Dieter Bohlen: Warum er keinen Bock mehr auf Capital Bra & Co. hat

Foto: Ferdinand Ehl

„Ich bin kein Krämerladen“

Dieter Bohlen, der bereits vor einigen Wochen erklärte, dass er noch nie einen Manager hatte und nie haben wird, verstand die Welt nicht mehr. Ein weiteres Problem waren die aktuell so angesagten CD-Boxen, die Künstler an ihre Fans verkaufen. Fans können nicht nur das Album, sondern ganze Fan-Boxen erwerben, da ist neben der Platte, jeglicher Merchendise-Kram dabei, vom Anspitzer bis zum Schlüsselanhänger. Die vollgepackten Stücke kosten gut und gerne rund 50 Euro oder mehr.

Bohlen erklärt: „Dann kam noch das Problem, dass ich mir allen möglichen Schnickschnack anschauen sollte. In den Charts gibt es ja ein Wertesystem. Das heißt, wenn ein Album möglichst teuer ist, zählt es mehr. Bedeutet: Die Alben werden extra teurer gemacht – mit irgendwelchem Quatsch, den man beilegt. Das geht bis zu Lederjacken, Schlüsselanhängern, Schals, usw.“

Darauf hatte der Produzent und Sänger aber keinen Bock und sagt: „Aber ich bin ja nun mal kein Krämerladen. Das alles hatte aus meiner Sicht nichts mit Musik zu tun und ich habe das Album dann abgesagt.“

Ein Album gibt es nun trotzdem, doch ohne Kollabos, denn der 65-jährige erklärt: „Mit dem Dieter arbeitet der Bohlen am liebsten!““

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