Dragqueen Nina Queer will sich mit diesem Song zum ESC jodeln

Sophia VölkelSophia Völkel | 01.12.2021, 20:45 Uhr
Dragqueen Nina Queer will sich mit diesem Song zum ESC jodeln
Dragqueen Nina Queer will sich mit diesem Song zum ESC jodeln

© IMAGO / Future Image

Nina Queer, geborener Daniel Wegscheider ist ein Allround-Talent. Singen, Tanzen, Schauspielern, Travestie-Auftritte - die 36-Jährige beherrscht vieles. Das will sie jetzt auch bei einem ganz besonderen Event zeigen.

Nina Queer ist nicht nur eine Skandalnudel, sondern auch eine der kreativsten und verrücktesten Köpfe in Promi-Deutschland.  Von sich selbst sagt Nina Queer auch gerne,  dass sie schon immer „ein Näschen für die gute Quote“ habe. Das zeigt sich auch jetzt wieder, denn sie will mit der Berliner DJ-Legende Divinity (arbeitete schon für Rosenstolz, Tokio Hotel, Ich&Ich) gemeinsam ganz Europa erobern und deshalb am Eurovision Song Contest 2022 in Italien teilnehmen.

Jodeln und House?!

Der Song: so egozentrisch wie überraschend. „Sound of Germany“ ist eine housige Jodelhymne und zweifelsohne eine Kunstform, die man so noch nicht zu hören bekam. Ob es den Geschmack der Jury trifft, die die Vorauswahl für die ersten TV-Shows zu entscheiden hat, wird sich zeigen.

Im kommenden Jahr soll es im März jedenfalls wieder eine Vorentscheid-Show im Fernsehen geben. Neu: Im Vorfeld sind erstmals auch alle Popwellen der ARD-Radios an der Suche nach dem deutschen Teilnehmer-Act beteiligt.

Der Titel ist jedenfalls schon beim NDR, der die Vorauswahl trifft, eingereicht. Nina Queer erklärte gegenüber „klatsch-tratsch.de“:  „Bei diesem Song handelt es sich um das größte Kunstwerk, mit dem sich Deutschland je vor der Welt gezeigt hat.“ Ganz schön selbstbewusst!

Kurz vor Ablauf der Frist eingereicht

DJ Divinity sagt zu der sehr spontan entstandenen Kooperation mit der umtriebigen Künstlerin: „Nina ist erst vor eine Woche eingefallen, dass wir am ESC 2022 teilnehmen könnten. Daher war die die Zeit knapp. Mit dem 30. November endete nämlich die Abgabefrist. Da Frau Queer aber so gut bei Stimme ist, wie noch nie in ihrem Leben, war es kein Problem für mich, die Nummer in Rekordzeit zu produzieren.“

„Natürlich werden sich die Leute erst an diesen außergewöhnlichen Song gewöhnen müssen“, so der Produzent weiter. „Andererseits geht er direkt ins Ohr und das ist beim Songcontest entscheidend. Zudem haben in den letzten Jahren IMMER absurde Titel gewonnen.“

Dragqueen Nina Queer will sich mit diesem Song zum ESC jodeln

Queer verspricht sich Erfolg mit Jodeln

Nina ist jedenfalls überzeugt von dem gemeinsamen kuriosen, musikalischen ESC-Werk.  „Jodelnummern haben Tradition beim ESC. Bisher ging jeder Song, bei dem gejodelt wurde in die Top 10“

Man erinnert sich nur an den Auftritt von Rumänien im Jahr 2017 – mit dem vielsagenden Titel „Yodel It!“…