Donnerstag, 28. Juni 2018 09:00 Uhr

Ed Sheeran kommt nun für zwei Shows nach Gelsenkirchen

Gute Nachricht für Zehntausende Fans: Ed Sheeran wird Ende Juli nun doch in NRW singen. Nur wird er im Ruhrpott auftreten statt in der Landeshauptstadt.

Ed Sheeran kommt nun für zwei Shows nach Gelsenkirchen

Foto: John Rainford/WENN

Der britische Superstar Ed Sheeran (27, „Shape of You“) wird nach dem Ärger um ein geplatztes Konzert in Düsseldorf nun nach Gelsenkirchen ausweichen. Das teilte der Veranstalter FKP Scorpio am Mittwochabend mit. In der Veltins Arena sind zwei Konzerte am 22. und 23. Juli geplant. Denn die 85.000 Besucher müssen aufgeteilt werden. Eventim wird sich daher in Kürze per Mail persönlich an die Ticketkäufer wenden, um das weitere Vorgehen detailliert zu erklären, heißt es beim Konzertveranstalter.

Gemeinsam mit Ed Sheeran bedanke man sich bei den Fans „für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Unterstützung in den Wochen der Unsicherheit“, hieß es weiter. „Nur so wurde der Umzug nach Gelsenkirchen zu einer echten Option, Ed Sheeran in NRW doch noch live erleben zu können.“

Lokalpolitiker haben keine Lust auf Sheeran

Düsseldorfer Lokalpolitiker hatten Sheeran nach langem Ringen am Mittwoch die Genehmigung für einen Auftritt verwehrt. SPD und FDP stimmten im zuständigen Stadtratsausschuss für die Genehmigung – CDU, Grüne, Linke und Freie Wähler dagegen.

Erstmals hätte auf einem Parkplatz der Düsseldorfer Messe ein großes Open-Air-Konzert stattfinden sollen. Dafür hätten aber 104 Bäume gefällt werden sollen. Vor Monaten schon waren 85.000 Tickets für das Konzert verkauft, das am 22. Juli stattfinden sollte. „Das ist ein sehr, sehr schlechter Tag für Düsseldorf“, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), der sich für Sheeran und ein neues Open-Air-Gelände in der Landeshauptstadt ins Zeug gelegt hatte. „Da wurde eine Riesenchance vertan. Das wird uns als Event-Metropole zurückwerfen.“ Vonseiten der FDP hieß es gar, Düsseldorf mache sich mit der Entscheidung lächerlich.

Die Grünen freuten sich hingegen darüber, dass die Bäume nun doch nicht gefällt werden müssen. „Das bringt Düsseldorf gar nichts. Wir wollen hier auch kein Wacken, das halten wir für unpassend“, sagte CDU-Fraktionschef Rüdiger Gutt mit Blick auf das große Heavy-Metal-Festival im Norden.

Der Veranstalter hat bereits angedeutet, bei weiteren Konzertplanungen um Düsseldorf künftig einen Bogen zu machen. (dpa/KT)

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren