02.12.2018 17:10 Uhr

Elton John über die qualvollen letzten Tage von Freddie Mercury

Elton John erinnert sich mit Schrecken an die qualvollen letzten Monate in Freddie Mercurys Leben. Er war ein enger Freund des legendären „Queen“-Frontmanns gewesen.

Sir Elton John mit Ehemann David Furnish. Foto: Patricia Schlein/WENN.com

Der 71-jährige Grammy-Gewinner schrieb in seinem Buch „Love is the Cure: On Life, Loss and the End of Aids“ von 2013, dass er am Boden zerstört war, als er von der AIDS-Diagnose seines Freundes Freddie Mercury hörte. John sagte „indy100“, es sei unerträglich gewesen, den Verfall des „Queen“-Sängers in den letzten Lebensjahren mit anzusehen – sein Körper sei zum Schluss mit Läsionen übersät gewesen.

Ein „durch und durch großzügiger Mensch“

Trotz seiner extravaganten Bühnenpräsenz war Mercury ein eher scheuer Mensch und machte seine Erkrankung erst am Tag vor seinem Tod am 24. November 1991 öffentlich. In seinem Buch schrieb John: „Er wusste, der Tod, ein qualvoller Tod, würde kommen. Aber Freddie war unglaublich couragiert. Er trat weiter öffentlich auf, er spielte mit ‚Queen‘, er blieb der lustige, frevelhafte und durch und durch großzügige Mensch, der er schon immer gewesen war.“

Diese Großzügigkeit Mercurys hatte John anderer Stelle schon einmal mit einer bewegenden Anekdote illustriert. (CI)