Samstag, 7. Dezember 2013 12:27 Uhr

Elton John wettert in Moskau offen gegen Diskriminierung

Popstar Elton John (66) hat bei seinem Auftritt in Moskau offen das umstrittene Verbot von ‚Homosexuellen-Propaganda‘ in Russland kritisiert.

Elton John wettert in Moskau offen gegen Diskriminierung

Er sei traurig über das Gesetz, das positive Äußerungen über gleichgeschlechtliche Lebensweisen vor Minderjährigen unter Strafe stellt, sagte der britische Sänger am Freitagabend der Agentur Interfax zufolge. Jede Form von Diskriminierung sei schlecht für eine Gesellschaft. Die Anti-Homosexuellen-Gesetze bezeichnete Elton John als „unmenschlich“.

„Ich habe es immer geliebt, hierher in dieses Land zu kommen seit ich das erste Mal hier im Jahre 1979 gespielt. Ich liebe Russland – Ich liebe seine Kunst und Kultur. Aber vor allem liebe ich Euch, die Menschen“.

Elton John zeigte sich“ tief betrübt über die aktuelle Gesetzgebung“, die jetzt gegen die Lesben, Homosexuell, Bisexuelle und die Transgender- Gemeinschaft in Russland ausgeübt werde. „Meiner Meinung nach ist es unmenschlich und es führt zur Isolation.“

John widmete seinen Auftritt einem 23-jährigen Russen, der im Mai in Wolgograd aus Schwulenhass gefoltert und ermordet worden war. Der Musiker hatte 2005 in Windsor seinen langjährigen Freund geheiratet. (dpa/KT)

Foto: MediaPunch/WENN.com

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