Dienstag, 11. Februar 2020 12:15 Uhr

Eminem: Deshalb wartete er mit seinem Oscar-Auftritt 17 Jahre

Blaine Ohigashi / ©A.M.P.A.S.

Eminem offenbart, dass sich sein Bild von den Oscars radikal gewandelt hat. Zum allerersten Mal überhaupt trat der Rapper am Sonntag (9. Februar) bei dem bedeutenden Hollywood-Event in Los Angeles auf. Bereits vor 17 Jahren war er dazu eingeladen worden, live zu performen.

Damals lehnte er das Angebot jedoch ab und blieb lieber zuhause – und das, obwohl sein Track ‚Lose Yourself‘ aus dem Film ‚8 Mile‚ als „Bester Song“ ausgezeichnet wurde.

„Das ist verrückt!“

„Damals hätte ich nie gedacht, dass ich eine Chance hatte, zu gewinnen. Wir waren ein paar Wochen vor den Oscars gerade mit ‚Lose Yourself‘ bei den Grammys aufgetreten, also dachten wir nicht, dass es eine gute Idee wäre“, enthüllt Eminem gegenüber ‚Variety‘.

Das war jedoch nicht der einzige Grund. Der heute 47-Jährige habe nämlich gedacht, dass die Award-Show zu oberflächlich für ihn war. „Damals hatte mein jüngeres Ich das Gefühl, dass mich so eine Show nicht verstehen würde“, gesteht er.

„Aber dann fand ich heraus, dass ich gewonnen hatte und dachte ‚Das ist verrückt!‘ Das zeigte mir, wie authentisch und real dieser Award ist – wenn du nicht auftauchst und trotzdem gewinnst. Das macht es sehr real für mich.“

Bis zuletzt war der Auftritt des ‚Rap God‘-Interpreten ein wohl behütetes Geheimnis. „Die meisten Proben waren woanders und nicht [im Dolby Theater[, einfach, um es geheim zu halten“, verrät Eminem. „Sie haben es mir so vorgestellt und ich sagte ‚Oh, das ist ziemlich cool, dass wir es nicht mal ankündigen.'“

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Blaine Ohigashi / ©A.M.P.A.S.

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