Dienstag, 16. April 2019 22:13 Uhr

Fettes Brot: So haben wir sie noch nie vor der Kamera gesehen

Es ist 1996 … nee, äh, wir haben ja schon 2019, und ein paar alte Trottelgesichter aus Hamburg haben sich verliebt. In sich selbst. Im Internetz. Ein Posting-Tsunami aus Katzencontent, Foodporn und Urlaubsbildern reichte noch nicht. Sie wollten das ganz große Glück, die Wahre Liebe.

ettes Brot: So haben wir sie noch nie vor der Kamera gesehen

Foto: Jens Herrndorff

Haben sogar Siri und Alexa gefragt, aber die blockten ab, stellten sich stumm. Bis die Jungs von Fettes Brot angesichts ihrer überwiegend monothematischen Foto Ordner die Erleuchtung hatten: sie fanden sich selbst, oft und dann nicht nur hübsch, nein, sie waren plötzlich mehr für sich, sie liebten SICH.

Eine Ode an die Selbstliebe

Dr. Freuds Diagnose: Selfie Love – the greatest love of all!!! Hier kommt also endlich die Maximal Hymne für alle happy Smartphone-Zombies (fast wäre daher sogar ein Band name change angesagt in: The Walking Bread)

Quelle: instagram.com

Fachärzte empfehlen diese mid90s Hip Hop Polonaise als Medizin gegen die Maladen der neuen Netz-Narzisten. Während tüchtige Seelenklempner aber noch ihre Wartezimmer mit mutierten Mobile Phone Patienten füllen, heilen die irrlichternden Influencer von Fettes Brot solche echauffierten Egos rezeptfrei mit ihren Superlachkräften. Man könnte auch „Musik zur Zeit“ dazu sagen.

 

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