Donnerstag, 22. August 2019 19:41 Uhr

Fler widmet Shirin David ein Liebeslied

Foto: Universal Music

Sängerin und It-Girl Shirin David (24) musste in der Vergangenheit schon einige Male für fragwürdige Reime irgendwelcher Rapper herhalten, die in ihren Texten unmissverständlich klar machten, was sie von der drallen Sängerin halten. „Ich will ein Gangbang mit Shirin David!“

Auch wenn die Raps in ihrer Intention die Schönheit von Shirin in den Vordergrund stellen sollten, endeten sie meist in sexistischen bis geschmacklosen Tracks, die vermutlich so niemand über sich hören möchte.

„Baby, dein Arsch ist nice in den Leggins“

Nun holt auch ex-„Aggro Berlin„-Rapper Fler (37) zu einer Liebeshymne für Shirin aus, die den vielversprechenden Titel „Shirinbae“ trägt. Schon in der Vergangenheit ließ der selbsternannte „Deutscha Bad Boy“ die Welt wissen, wie hot er die „Gib ihm“-Rapperin findet: „Ich will Shirin David nackt sehen.“ Ähnlich gehaltvoll geht es die knackigen 2:41 Minuten weiter, die „Shirinbae“ den Hörern an Lebenszeit klaut.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von FLER (@fler) am Aug 20, 2019 um 9:21 PDT

Die Sexismus-Keule

Das kann noch nicht einmal der an sich nette Beat wettmachen, der an Ne-Yo’s und Fabolous‚ Hit „Make Me Better“ angelehnt ist. Denn wie wohl nicht anders zu erwarten, strotzt der Song nur vor Sexismus und Homophobie. Und das im Jahr 2019 – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Willige, dickärschige Frauen werden nur konsumiert und halt als „Shirinbae“ bezeichnet, während ihre Freunde als „Schwuchteln“ beleidigt werden. „Baby, dein Arsch, er ist nice in den Leggins. Warum chillst du mit den Faggots?“ („Faggot“ ist das englische Wort für „Schwuchtel“).

Abgesehen davon, dass der Song nicht einmal gut ist, dürfte sich für viele die Frage stellen, warum Shirin diesen unterirdischen Song eigentlich unterstützt. Denn die Gute spendierte Fler neben dem Namen auch noch exklusives Bildmaterial und rührte sogar noch die Werbetrommel für den Song. Diese „Shirinbae“-Geschichte stellt das Bild der selbstbewussten Frau, die für sich und andere kämpft, doch deutlich in Frage. Schade eigentlich …

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