Mittwoch, 5. September 2018 20:00 Uhr

Freddie Mercury zum 72.: So feiert British Airways die Queen-Legende

Foto: Joe Pepler/PinPep/WENN.com

Freddie Mercury, der legendäre Rocksänger der Siebziger und Achtziger Jahre, wurde heute vor zweiundsiebzig Jahren auf der Insel Sansibar (heute Tansania) als Farrokh Busara geboren.

Freddie Mercury zum 72.: So feiert British Airways die Queen-Legende

In den Herzen seiner Fans lebt Freddie Mercury weiter. Foto: Philip Dethlefs

Mit angehefteten Schnurrbärten, mit weißer Weste, seiner berühmten gelben Jacke und Gesängen haben Fans heute in London an den verstorbenen Queen-Sänger Freddie Mercury erinnert. Anlässlich seines 72. Geburtstags versammelten sich am Mittwoch rund 200 Mercury-Fans und Schaulustige in der Carnaby Street und posierten unter dem Motto „Freddie For A Day“ (Freddie für einen Tag) für einen guten Zweck als Queen-Frontmann. Die Coverband Bulsara, deren Name auf Mercurys Geburtsnamen Farrokh Bulsara zurückgeht, spielte dazu Queen-Songs wie „Killer Queen“ oder „We Are the Champions“.

Und auch British Airways würdigt den ehemaligen Heathrow-Gepäckabfertiger Freddie Mercury mit einer Tanzperformance und hielt den Spaß sogsr im Video fest, das heute Premiere hat.

Die Schnurrbärte wurden in den Geschäften der berühmten Einkaufsstraße für zwei Pfund (ca. zwei Euro) verkauft. Das Geld sowie weitere Spenden, die in der Carnaby Street gesammelt wurden, gehen an die gemeinnützige Stiftung The Mercury Phoenix Trust, die sich seit 1992 für den Kampf gegen Aids einsetzt.

Am 31. Oktober startet der biographische Film „Bohemian Rhapsody“ über Freddie Mercury und Queen in den Kinos (siehe zweiter Clip unten). In der Hauptrolle Rami Malek. Aus diesem Anlass wird die Carnaby Street ab Oktober mit bunten Dekorationen und einem Fanshop ganz im Zeichen der britischen Rockband stehen.

Freddie Mercury zum 72.: So feiert British Airways die Queen-Legende

Foto: Joe Pepler/PinPep/WENN.com

Queen wurden 1970 gegründet

Schon im Internat im indischen Bundesstaat Bombay bekam der spätere Superstar den Spitznamen „Freddie“, den er sein Leben lang behielt. Sein musikalisches Talent wurde früh erkannt: Er lernte Klavierspielen, trat im Schulchor auf und war bereits im Alter von zwölf Jahren Mitglied der Schulband „The Hectics“. Die Familie zog 1964 nach London, wo Mercury seinen Schulabschluss machte, im Anschluss Kunst studierte und das Ealing College of Art mit einem Diplom in Grafikdesign abschloss.

Ende der Sechziger Jahre lernte Freddie Mercury die Mitglieder der Band „Smile“ Tim Staffell, Brian May und Roger Taylor kennen. Er arbeitete als Roadie für „Smile“ und beriet die Band bei der Gestaltung ihrer Bühnenauftritte. Gleichzeitig wurde er Leadsänger der Band „Ibex“, später „Wreckage“ aus Liverpool. Im April 1970 gründeten Brian May, Roger Taylor und Freddie Mercury eine gemeinsame Band, der Mercury den Namen „Queen“ gab. Und Queen schrieb fortan Rockgeschichte…

Unnachahmliche Bühnenpräsenz

Freddie Mercury war nicht nur der Leadsänger und neben Brian May der maßgebliche Komponist der Band – er war Queen! Er war ein geborener Entertainer und Performer und hauptverantwortlich für den Stil und das Image der Band. Seine unnachahmliche Bühnenpräsenz, seine fantasievollen Bühnen-Outfits und sein elektrisierendes Charisma machten Queen zu einer der erfolgreichsten Livebands aller Zeiten. Unvergessen sind seine Auftritte im Hermelin-Mantel mit Krone, seine ikonischen Posen und Gesangseinlagen mit dem Publikum.

Mercurys Stimme war unverwechselbar, von Natur aus Bariton konnte er auch Falsett-Register bedienen und er bewegte sich in den unterschiedlichsten Musik-Stilrichtungen. Seine Bühnenshows waren mythisch und seine legendären Auftritte sind bis heute Inspiration für viele junge Musiker.

Am 23. November 1991 informierte Freddie Mercury die Öffentlichkeit und seine Fans mit einer schriftlichen Erklärung darüber, dass er an Aids erkrankt sei. Keine 24 Stunden später verstarb er in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington an einer Lungenentzündung und hinterließ neben seiner Familie, seiner Band und seinen Freunden, Millionen von trauernden Fans. (dpa/KT)

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