Mittwoch, 3. Oktober 2018 18:39 Uhr

Gabby Rinne: „Ich hätte gerne weniger preisgegeben“

Um das quirlige Ex-Queensberry Gabby Rinne (29)  ist es nach einigen Negativ-Schlagzeilen ruhig geworden. Jetzt zeigte sich die hübsche Sängerin gutgelaunt beim elften KISS Cup, einer Charity-Sport-Veranstaltung des Berliner Radiosenders 98.8 Kiss.FM. klatsch-tratsch.de-Reporter Dennis traf sich mit Gabby am Spielrand zum Mini-Talk.

Gabby Rinne: "Ich hätte gerne weniger preisgegeben"

Foto: AEDT/WENN.com

Bei Instagram hast du angedeutet, dass es viel Neues bei dir gibt …
Das stimmt. Ich habe jetzt ein neues Team und bin viel im Studio. Ich habe mich in der Zeit, in der es eher ruhiger um mich war, ausgeruht und Kraft gesammelt, was mir auch sehr gut tat. Ich bin wieder frisch am Start und freue mich auf neue, spannende Projekte.

Du hast angedeutet, dass du dich musikalisch weiterentwickeln willst …
Ich werde der Popmusik treu bleiben, aber ich möchte mehr von meinen eigenen Einflüssen mitreinbringen. Ich bin Latina, ich wackle gerne mit meinem Arsch und deshalb habe ich mehr Dancehall, Reggaeton und Latinmusic dazugenommen. Ich freue mich sehr darauf und hoffe, dass die Menschen es gut aufnehmen.

Ich bin voll froh, dass du nicht dem Trend folgst und jetzt auch noch Schlager machst …
Niemals. (Lacht) Stell dir mich mal im Dirndl vor … Ich schwimme nicht mit dem Strom.

Quelle: instagram.com

Viele Promis schwören ja auf Superfoods. Welchen Ernährungstipp fast du parat?
FDH – Friss die Hälfte (lacht) – wenn schon überhaupt. Ich esse und koche sehr gerne. Ich habe zugenommen und mir wird das ständig um die Ohren gehauen aber so what? Man lebt nur einmal und ich habe diese Zeit für mich gebracht, das war wichtig und auch richtig so.

Hast du noch Kontakt mit den anderen Queensberry-Mädels?
Ja, mit Leo habe ich noch viel Kontakt.

Ist da musikalisch was geplant?
Nein, wir sind Freunde. Das mit der Band haben wir erstmal auf Eis gelegt und das ist besser so.

Du hast mal gesagt, dass du kein Trash-TV mehr machen willst. Warum?
Ich möchte mich mehr auf meine Musik konzentrieren. Natürlich kann sowas die Musik auch immer mit unterstützen, aber ich möchte sowas wie das Dschungelcamp nicht mehr. Ich möchte das es um mich geht und nicht nur darum zu erscheinen und Aufmerksamkeit zu bekommen. Es ist viel passiert und ich habe mich verändert. Ich habe mal wieder Lust auf etwas Echtes. Ich bin durch die Musikindustrie ins Fernsehen gekommen. Ich wollte nie berühmt werden. Das war wirklich nicht mein Vorhaben. Ich meine jetzt stehe ich in der Öffentlichkeit und nehme das auch gerne an, aber ich möchte vor allem durch meine Musik bekannt sein.

Du erreichst bald den Club 30. Für viele ist ja 30 werden eine große Sache.
Es geht ein neues Kapitel los und darauf freue ich mich sehr. Ich muss aber auch sagen, dass 30 für mich nur eine Zahl ist und deshalb werde ich mich nicht verrückt machen. Eine Freundin meinte zu mir kürzlich: „OMG! Wir werden 30!“ und ich meinte zu ihr: „Chill out! Das ist nur eine Zahl“. Ich finde auch nicht, dass ich wie 30 aussehe. (lacht) Ach, das wird schon. Ich mache mir da gar keine Gedanken.

Quelle: instagram.com

Also, nichts mit Torschlusspanik bei dir?
Nein, Liebe kommt, wenn sie geschieht. Ich werde nie irgendetwas erzwingen und ich werde auch niemals Datingshows machen. (lacht)

Du bist sehr früh – mit 19 – mit Queensberry durchgestartet. Was würdest du aus heutiger Sicht der 19-Jährigen-Gabby mit auf den Weg geben?
Wenn ich die 19-Jährige Gabby von damals treffen würde, dann würde ich ihr sagen: „Halt die Fresse, wenn es darauf ankommt! Rede nicht so viel. Gib nicht so viel von dir preis, denn es wird dir später alles um den Nacken gehauen!“ Das merkt man ja jetzt. Mittlerweile schätze und liebe ich meine Privatsphäre sehr. Ich hätte gerne weniger preisgegeben, aber es ist passiert. Man kann es nicht mehr zurückschrauben und wenn ich das nicht getan hätte, dann wäre ich nicht da, wo ich heute bin.

2018 ist fast wieder rum – aber was hast du bis zum Jahresende noch vor?
Da bleibt echt nicht mehr viel Zeit. Weiterhin Musik machen und dann Weihnachten mit der Familie die Feiertage verbringen und Kraft für nächstes Jahr sammeln, damit ich da dann wieder so richtig durchstarten kann.

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