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Donnerstag, 16. Mai 2019 17:09 Uhr

Gezerre um Madonna: Her Majesty hat unterzeichnet!

Kommt Madonna mit Augenklappe auch zum ESC? Foto: David Mizoeff/Press Association

Nach allerlei angeblichen Hickhack um den Vertrag, ist jetzt offenbar alles klar: Madonna wird beim ESC singen. Geprobt hat ihre Majestät auch schon.

Gezerre um Madonna: Her Majesty hat unterzeichnet!

Kommt Madonna mit Augenklappe auch zum ESC? Foto: David Mizoeff/Press Association

Der Auftritt von Popstar Madonna beim Finale des Eurovision Song Contests in Tel Aviv ist nach Angaben des zuständigen Fernsehsenders gesichert. Die 60-Jährige habe den notwendigen Vertrag unterzeichnet, teilte der für die Übertragung verantwortliche Sender Kan am Donnerstag mit. Das Finale findet an diesem Samstag statt. Eine Sprecherin des ESC in Tel Aviv wollte sich allerdings noch immer nicht dazu äußern.

Probleme mit „Like A Prayer“

Zuvor hatte der Fernsehkanal 12 noch berichtet, Madonna habe den Vertrag immer noch nicht unterzeichnet. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) als Veranstalterin habe Madonna das Proben in der Veranstaltungshalle mit der ESC-Bühne untersagt, solange der Vertrag nicht unterzeichnet ist. Bereits am Mittwoch hätte es demnach fast einen Eklat gegeben, weil die EBU Madonna den Zutritt zur Halle verbieten wollte. Letztlich habe der Popstar dann aber zwei Stunden geprobt, berichtete das Fernsehen.

Das Problem mit der Vertragsunterzeichnung soll den Berichten zufolge gewesen sein, dass Madonna angeblich ihren Hit „Like a Prayer“ singen will (wir berichteten). Doch nicht alle Rechteinhaber an dem Song hätten bisher der EBU dazu ihre Zustimmung gegeben.

War alles nur ein PR-Manöver?

Dennoch unken Insider, dass das ganze angebliche Hin- und Her lanciert worden sein könnte, um den Auftritt vor einem Millionenpublikum im dreistelligen Bereich zu bewerben. Dazu schreibt u.a. ein Kommentator von N-TV folgerichtig: „Der Ablauf der insgesamt drei ESC-Shows – zwei Halbfinals plus Finale – wird stets penibel geplant. Auf zahlreiche Einzelproben der Teilnehmer aus den jeweiligen Ländern folgen drei Generalproben, in denen die Vorgänge in der späteren Live-Sendung bis ins Kleinste durchgespielt werden. Madonna und ihr Stab können den Einsatz ihres 30-Tonnen-Equipments auf der Bühne nicht mal eben spontan inszenieren. (…) Und wie gesagt: In den Generalproben wird eigentlich nichts dem Zufall überlassen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Madonna (@madonna) am Mai 16, 2019 um 4:47 PDT

Seit Dienstagnacht in Israel

Madonna war in der Nacht zum Mittwoch in Israel gelandet. Sie will nach Angaben der britischen PR-Firma Number 10 strategies zudem einen Song von ihrem neuen Album singen. Die Kosten für den Auftritt von schätzungsweise rund 1,15 Millionen Euro will demnach der israelisch-kanadische Geschäftsmann Sylvan Adams tragen.

In den vergangenen Wochen hatten israelische Medien berichtet, das Problem mit dem Vertrag sei, dass Madonna ein Lied mit „politischen Inhalten“ präsentieren wolle. Die EBU betont jedoch immer wieder, der ESC sei unpolitisch.

Beim Finale treten 26 Länder an. Deutschland ist mit dem Duo Sisters und dem Song „Sister“ vertreten.

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