07.02.2020 16:53 Uhr

Green Day machen jetzt einen auf Prince?

Fotos: imago images / Cinema Publishers Collection & imago images / Icon SMI

Green Day haben bewusst versucht, ihr neues Album mit mehr Dance-Songs zu bespicken. Die ‚Wake Me Up When September Ends‘-Band hat sich mit ihrem neuen Album ‚Father of All…‘ einen Schritt weiter von ihrem ursprünglichen Punk-Genre entfernt und dieses Mal sogar bewusst dafür entschieden, Songs zu schreiben, zu denen man auch tanzen kann.

Trotzdem geht der grundlegende Punk-Sound nicht verloren. Sie ließen sich von Soul- und Motown-Künstlern beeinflussen und sind von den Ergebnissen persönlich sehr begeistert.

„Ich habe bei diesem Album ein großartiges Gefühl“

Frontman Billie Joe Armstrong sagte nun in einem Interview mit der britischen Zeitung ‚The Sun‘: „Ich denke, da war diese bewusste Bemühung, Songs zu schreiben, zu denen wir besser tanzen können.

Damit Green Day die Energie behalten kann, haben wir alle neue Einflüsse mit in die Arbeit hineingebracht. Motown, Soul und Prince. Wir versuchen einfach, es richtig zu machen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Green Day (@greenday) am Nov 2, 2017 um 1:03 PDT

Und aus Sicht des Sängers, der das Trio mit Mike Dirnt und Tre Cool komplettiert, ist das auf jeden Fall gelungen. „Ich habe bei diesem Album ein wirklich großartiges Gefühl“, verrät er. Persönlich sehe er die Platte eher auf dem Level von ‚Stop Drop and Roll!!!‘, welches die Musiker 2008 als Nebenprojekt unter dem Namen Foxboro Hot Tubs herausbrachten.

„Wir haben mit dem Album etwas Neues über uns gelernt, weil wir mit Garagen- und Soul-Musik experimentiert haben, was überhaupt nicht unsere Komfort-Zone war.“