Mittwoch, 5. Dezember 2018 23:09 Uhr

Helge Schneider und seine neue Show „Ordnung muss sein“

Musik-Virtuose und Komiker Helge Schneider stellte in Düsseldorf sein neues Programm „Ordnung muss sein“ vor. Inspiriert werde er allerdings weniger von der Politik als von der Kirmes, gab er an.

Helge Schneider und seine neue Show "Ordnung muss sein"

Foto: Helge Schneider/meine Supermaus GmbH

Helge Schneider bedient sich auf der Suche nach Stoffen für seine Musik- und Comedy-Programme „im echten Leben“, nicht in der Politik. „Auf die Politik kann ich als Vorlage nicht setzen, die meisten dort sind zu unprofessionell“, sagte der Musiker und Kabarettist am Dienstag in Düsseldorf bei der Vorstellung seines neuen Programms.

Er habe eher den Eindruck, es sei umgekehrt: Nicht die Komiker schauten auf die Politik, sondern die Politiker nähmen sich die Entertainer zum Vorbild.

Foto: Helge Schneider/meine Supermaus GmbH

Die Seehofers aus dem Schwimmbad

„Solche wie Horst Seehofer tauchen immer wieder auf – entweder im Schwimmbad oder in der Politik“, sagte Schneider. Für mehr Stoff tauge zum Beispiel die Kirmes in Wanne-Eickel, deren Besuch ihn zu dem neuen Liebeslied „Hey Baby“ inspiriert habe. Textauszug: „In der Geisterbahn hab‘ ich dich fast verwechselt“ und „Zuckerwatte verfault die Zähne, doch das ist mir egal.“

Das Lied und andere werde er auf seiner Konzerthaus-Tournee 2019 mit dem Titel „Ordnung muss sein“ zum Besten geben, kündigte Schneider an.

Von Januar bis März und im Oktober ist er in Deutschland, der Schweiz und Österreich in Konzerthäusern zu Gast. Im Sommer gibt es zusätzlich 19 Open-Air-Auftritte unter dem Titel „Pflaumenmus – die Tournee zum Mus“. (dpa/KT)

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