Samstag, 16. November 2013 19:40 Uhr

Hit-Garant Guy Chambers machte Dank Robbie Williams‘ Mutter Karriere

Bevor Guy Chambers am Donnerstagabend bei der Bambi-Verleihung Briten-Star Robbie Williams am Flügel begleitete, nahm er sich vorher Zeit für einige Berliner Studenten und gab ihnen wertvolle Tipps für das erfolgreiche Schreiben eines Songs. klatsch-tratsch.de war exklusiv dabei.

Erfolgproduzent Guy Chambers machte Dank Robbie Williams' Mutter Karriere

An der Hochschule der populären Künste in Berlin-Charlottenburg erzählte der 50-Jährige von den Anfängen seiner Karriere als Songschreiber und wie es zu der Zusammenarbeit mit dem Take That-Sänger kam, in deren Folge Chambers zum Erfolgsproduzenten aufstieg.

„Robbie hatte damals mehrere Typen auf seiner Liste stehen, die er als Songschreiber zur Auswahl hatte. Seine Mutter kannte meinen Namen, weil sie meine Band ‚The Lemon Tree‘ mochte und das sagte sie dann auch zu Robbie – also wählte er mich. Auch wenn ich mit der Band mäßig erfolgreich war, kannten uns einige, und dass Robbies Mom uns kannte, verhalf mir schließlich zu einer grandiosen Zusammenarbeit.“

Erfolgproduzent Guy Chambers machte Dank Robbie Williams' Mutter Karriere

Der dreifache Brit Award-Gewinner nahm sich sogar Zeit einige der selbst geschriebenen Songs der Studenten anzuhören und verteilte Lob, gab aber auch Kritik und Tipps wie sie es besser machen können.

„Wenn ihr das erste Mal ein Lied durchspielt, nehmt es auf. Beim ersten Mal läuft es meist am besten und es ist ärgerlich, wenn man es nicht aufnimmt. Und ihr sollte Gigs spielen, vielleicht kommt eines Tages ein bekannter Produzent zur Tür herein und ihm gefällt eure Musik.“

Erfolgproduzent Guy Chambers machte Dank Robbie Williams' Mutter Karriere

Außerdem verriet der Plattenproduzent, dass es keinen guten und keinen schlechten Punkt dafür gibt, einen Song zu schreiben. Denn wenn man Ideen hat, sollte man es sofort notieren. „Als ich mit Robbie vor einigen Jahren auf Tour war, spielten wir auch ein Konzert in Amsterdam. Meine Frau war mit dabei und wir tranken abends ziemlich viel Rotwein und rauchten einen Joint. Um 3 Uhr morgens klopfte Robbie an mein Hotelzimmer und sagte: ‚Guy, ich will jetzt einen Song schreiben.‘ Natürlich war ich betrunken und stoned und müde, aber wir haben in dieser Nacht noch den Song „Strong“ geschrieben “

 

Am Piano gab Chambers den Studenten dann auch schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Jazzversionen des neuen Albums von Robbie Williams ‚Swing Both Ways‘, das am Freitag erschienen ist. Hier geht’s zu unserem aktuellen Robbie-Interview. (KV)

 

Fotos: Kerstin Vogel, WENN.com

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