Montag, 18. Juli 2011 11:59 Uhr

Hochgelobte „Morning Parade“: Debütalbum kommt später

London. Die fünf Musiker aus Harlow/Essex, einer der größten nordöstlichen Vorstädte Londons, werden nicht nur von der englischen Presse als „das nächste große Ding“ gefeiert, sie haben mittlerweile auch ein Luxusproblem: Morning Parade werden die Veröffentlichung ihres mit Spannung erwarteten Debüt-Albums verschieben müssen – sie haben zu viele (!) gute Songs geschrieben, so dass man sich nicht einigen kann, welche nun endgültig auf dem Erstling zu hören sein werden.

Die Arbeit mit Produzent Jason Cox in den Studios von Blurs Damon Albarn gestaltete sich auch durch die vielen Tour-Unterbrechungen so dynamisch, dass man lieber in Ruhe abwägt, wie viele Stücke in welcher Reihenfolge erscheinen werden.

Gitarrist Chad Thomas wundert sich nicht über die Kreativität der Band: „Schon bei den ersten Proben haben wir gemerkt, dass wir uns blind aufeinander verlassen können. Durch die vielen Konzerte der letzten Monate sind wir noch routinierter geworden, was sich auch auf das Songwriting auswirkt.“

Die Talente von Morning Parade sind typisch britisch: hymnische Songs, vorgetragen in einer perfekten Mischung aus tanzbarem Rave und melodischem Brit-Pop. Musik für die Massen, wie es so schön heißt. Mit den Artic Monkeys teilen sie sich nicht nur das Management, auch die Arbeitsweise ist ähnlich: Man muss die Menschen vor allem live überzeugen.

Steve Sparrow (Gesang/Gitarre), Chad Thomas (Gitarre), Phil Titus (Bass), Ben Giddings (Keyboards) und Schlagzeuger Andy Hayes werden ihre fruchtbare Arbeit im Studio ein weiteres Mal unterbrechen und als Special Guests von Labelmates 30 Seconds To Mars die deutschen Fans erneut von ihren Bühnenqualitäten überzeugen. So wie es auf den großen Festivals ‚Rock am Ring‘/‘Rock im Park‘ jeweils auf der Hauptbühne als Opener für Coldplay getan haben.

Chad Thomas: „Das war fantastisch! Aber genau dahin gehören große Songs auch: auf große Bühnen und in große Stadien.“

Fotos: Andy Whitton

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