Mittwoch, 23. Oktober 2019 16:52 Uhr

Howard Carpendale: „Der Deutsche klatscht immer auf die eins und drei“

imago images / Hartenfelser

Sänger Howard Carpendale lebt schon seit fünf Jahrzehnten in Deutschland. Doch nicht an alles hat er sich inzwischen gewöhnt. Zum Beispiel nicht an das rhythmische Gefühl mancher Zeitgenossen nicht.

Der 73-Jährige – neben Jürgen Drews einer letzte noch aktiven große Dinosaurier des deutschen Schlagers – versteht auch nach Jahrzehnten in Deutschland die deutsche Volksmusik nicht. „Die ist einfach nicht mein Fall“, sagte der Südafrika geborene Sänger im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

„In den USA gibt es auch Volksmusik, aber da heißt es Country und ist poppig. Das ist einfach geil. Aber unsere Volksmusik in Deutschland ist ganz anders aufgebaut und das ist wahrscheinlich der Grund, warum Deutsche auf die eins und die drei klatschen und nicht auf die zwei und die vier, was ja viel mehr swingt.“ Howard Carpendale habe sich oft gefragt: „Was hört ein Deutscher wenn er auf die eins und die drei klatscht? Ich verstehe das nicht.“

„Symphonie meines Lebens“

An diesem Freitag (25. Oktober) erscheint Carpendales neue Platte „Symphonie meines Lebens“, die er gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra in den berühmten Londoner Abbey Road Studios aufgenommen hat.

Howard Carpendale: "Der Deutsche klatscht immer auf die eins und drei"

Universal Music

Zwölf Songs hat er so vertont, darunter seine großen Kracher „Hello Again“ und „Ti Amo“. Mit dem Titelsong „Symphonie meines Lebens“ wolle er sich bei Deutschland und seinen Fans bedanken, sagte er. Außerdem hat er – dies nur am Rande – mit Patricia Kelly, eine der älteren Schwestern von Maite Kelly seinen Hit “Deine Spuren im Sand” ndeu aufgenommen.

Im kommenden Jahr will er außerdem seine Tournee zu seinem 50. Bühnenjubiläum fortsetzen. (dpa/KT)

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