Dienstag, 9. April 2019 23:29 Uhr

Ilira: Die neuste Entdeckung im Popzirkus

Schon jetzt wird Ilira (25) als die neue Pop-Sensation 2019 gefeiert, doch hinter der hübschen Kosovo-Albanerin, die in der Schweiz aufwuchs, verbirgt sich mehr als bloßer Bubblegum-Pop und rosa Kleidchen.

Ilira: Die neuste Entdeckung im Popzirkus

Foto: Jen Krause

Sie möchte zeigen, dass eine Frau zwar optisch dem gängigen Klischee entsprechen kann, aber sich hinter der Fassade stets mehr verstecken kann, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Auch deswegen klingt ihre Musik poppig. Modern und ein wenig nach Britney, doch in ihren Texten bricht sich mit gängigen Geschlechterrollen und zeigt sich selbstbewusst und unabhängig. Damit will sie auch anderen Frauen Mut machen, sich selbst zu verwirklichen. Anstatt sich von überholten Klischees verwirklichen zu lassen.

Die kleine Pop-Diva geht sogar noch ein Stück weiter: In ihren Lyrics verbirgt sich auch immer ein wenig Schmerz, der gehört werden möchte. Und sich Gehör verschaffen das kann die 25-Jährige.

Schon in der Schule fiel das Mädel auf, weil sie sich durch ihre auffälligen Outfits jeden Tag selbst ein bisschen neu erfand und spätestens als sie von Rapper Prinz Pi Instagram entdeckte und nach Berlin eingeladen wurde, auch mit ihrem Gesangstalent. Der Beginn ihrer Bilderbuch-Karriere: Kurz darauf wollte auch der Produzent Alle Farben ein Stück vom Kuchen und das Vier-Oktaven Stimmwunder in seinem Studio sehen.

Ilira: Die neuste Entdeckung im Popzirkus

Foto: Jen Krause

Ein gelungener Start

So geschah es dann auch – mit „Fading“ gelang es den Beiden einen der größten Hits 2018 zu schaffen und jetzt ist Ilira wieder solo unterwegs: „Do It Yourself“ ist ihre neuste Single. Damit versucht sie sie ihren Ruf als größte Entdeckung der aktuellen Pop-Musik zu verteidigen.

Der geneigte Hörer bekommt verspielte Melodien in einen Disney-Vibe geboten, der sich auch thematisch im Song wiederfindet. Lyrisch wirbelt Ilira längst überholte Geschlechterverhältnisse mit gewohnt provokativem Wortwitz auf und positioniert sich damit als neue Galionsfigur im Pop-Feminismus.

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