Mittwoch, 4. Mai 2011 14:57 Uhr

Jetzt kommt Joon Wolfsberg: Germany’s Next Lena Meyer-Landrut?

Berlin. Diese Geschichte klingt wie ein Märchen, ist es aber nicht: Joon Wolfsberg ist 19 Jahre jung, geboren in Köln, aufgewachsen in Erfurt und produzierte als absoluter No-Name in Nashville, der Hochburg des US-Country, ihr erstes Album. Joon Wolfsberg versammelte hinter sich eine von von Tag zu Tag stetig wachsende Fan-Gemeinde. Wer aber ist Joon überhaupt und wie zum Teufel kam sie nach Nashville? Und: Ist sie Germanys next Wunderkind? Vieles deutet darauf hin!

Joon besitzt eine Eigenschaft, die man nicht kaufen kann. Sie ist vom Herzen her ehrlich und vollkommen uneitel. Ihr Manager und junge Papa Joe erklärte dazu: „Viele Lena-Fans, sind bereits grosse Fans von Joon geworden, weil die Leute es auch an Joon so sehr lieben, dass sie so herrlich natürlich ist. Alerdings schreibt Joon alle ihre Songs selber“.

Im August 2010 produzierte Joon ein Demoalbum mit dem Ziel, möglichst bekannte Musiker zu gewinnen, die sie auf genau auf diesem Debüt-Album unterstützen sollen, dass sie zudem selber geschrieben und getextet hat.

Dann sah Joon zufällig eine „Popstars“-Folge auf ProSieben („Ich schwöre, das gucke ich sonst nie!“) und erlebte die TV-Kandidaten in den berühmten Tracking Room Studios in Nashville. Dort musizierten immerhin schon U2, Whitney Houston oder auch Aretha Franklin.

Für nur weniger als zwei Minuten ist ein Typ (Zach Allen) aus diesem Studio in dem Beitrag zu sehen, der da in ner Art Jury mitwirkt. Joons Papa fand Zach Allen symphatisch, googelte kurz und dann schickte die junge Erfurterin kurzerhand das Album-Demo nach Amerika.

Allen hat ein paar US-Musiker gefragt, wer alles mitmachen will und alle waren sofort von Joons Songs begeistert. Bereits einen Tag später kam die Antwort aus Nashville! An Joons Debütalbum wirkten so u.a. mit: Dave Roe, der letzte Bassist von Johnny Cash, Shawn Fichtor, Drummer bei Peter Frampton, Buddy Hyatt, Pianst bei Toto, Smith Curry, Gitarrist bei Kid Rock und Taylor Swift.

Joon erklärte gegenüber klatsch-tratsch.de zu der aufregenden Reise: „Es war für mich das aufregendste Abenteuer meines ganze Lebens. Immerhin bin ich nur mit meinem Vertrauen, meinem Mut, meiner Gitarre und meinem Songbook in die USA geflogen.“ So verrückt muss man erstmal sein!

Die Musiker seien alle ganz dankbar gewesen, endlich mal keinen Country spielen zu müssen. „Alle waren sehr nett und lieb zu mir und sie haben mich von ganzem Herzen unterstützt. Keiner von denen hatte Star-Allüren, oder sowas.“

Joon war dann knapp zwei Monate in den USA und zwei Tage vor der Abreise wollte sie noch das Grab von Johnny Cash besuchen. Joon stand einsam auf dem menschenleeren Friedhof in Hendersonville und suchte verweifelt die letzte Ruhestätte des Gottvaters des Country.

Eine Frau, de sie beobachtet ruft zu ihr herüber, wonach sie denn suche und Joon antwortete: „Nach JC Grab!“ Daraufhin fing die Frau schallend an zu lachen: „Sie stehen direkt davor!“

Joons aufregendes Debüt-Album „Made In USA“ erscheint am 16. Mai.

Dazu erklärte sie dieser Seite: „Auf dem Album gibt es keinen einzigen Liebes-Song, weil es davon schon viel zu viele gibt. Meine Motivation, Musikerin sein zu wollen, hat nichts mit Geld oder Ruhm zu tun. Mich fasziniert, dass mit einem schönen Song, die Leute berühren oder erfreuen kann. Klar habe ich auch Träume, aber alles was wirklich wertvoll ist, kann man mit Geld nicht kaufen. Darum mache ich Musik.“

Joon, wahrlich eine begnadete Songwriterin, schreibt und singt auf Englisch, „weil mir das viel leichter fällt, als in Deutsch zu singen oder zu schreiben. Das Album ist musikalisch sehr abwechslungsreich, weil ich möchte, dass die Hörer vom ersten bis zum letzten Song, eine grosse Auswahl an Songs haben, die dann zu jeder ihrer Stimmungen passen. So wird es nicht langweilig.“

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Joon, von der sämtliche Medien und Plattenfirmen hierzulande bis jetzt keine Notiz genommen haben, ganz fett durchstartet!

Hier kann man in das Album reinhören!

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