Sonntag, 15. Mai 2011 17:31 Uhr

Jetzt wollen die Jedward-Zwillinge die USA im Sturm nehmen

Düsseldorf. Noch ist unklar, ob es gut oder schlecht für’s Image ist, wenn man ausgerechnet von Aserbaidschan beim Eurovision Song Contest geschlagen wurde. Die beiden irischen Hampelmänner Jedward
kamen auf Platz 8, obwohl sie eigentlich den Sieg für Irland im Visier hatten.

Die Heimat von Jedward wird es ihnen  womöglich danken, dass sie nicht gewonnen haben, denn so bleibt dem Land eine 20 Millionen Euro teure aufgezwungene TV-Inszenierung nächstes Jahr erspart bleibt.

Heute Mittag wurden die beiden Krawallbrüder unter Jubel von hunderten Fans am Flughafen in Dublin begrüßt.

1,5 Millionen  Iren  und über 120 Millionen  Menschen weltweit verfolgten den Auftritt von John und Edward Grimes. Schon nach der Hälfte der Abstimmung war klar, dass es bei der Abstimmung wieder einmal nicht um Musik, sonderen um Parteilichkeit ging. Immerhin bekamen die 19-jährigen Derwische zwei mal 12 Punkte: Von England und Dänemark. Elf Länder stimmten überhaupt nicht für die irren Iren.

Dem irischen ‚Sunday Independent‘ verrieten beide unmittelbar nach der gigantischen Show in Düsseldorf, dass ihr Auftritt eine Erfahrung gewesen sei, die sie nie vergessen werden.

Edward sagte: „Natürlich sind wir enttäuscht, aber die Teilnahme ist alles und wir wissen, dass unsere Fans uns immer noch lieben uns und ihnen unsere Herzen zufliegen. Unser Ziel war es, dem Contest Spaß und Freude zu bringen und Irland stolz zu machen. Und wir hoffen, dass wir erfolgreich waren.“

Unterdessen sprach auch Manager Louis Walsh über seinen Herzschmerz: „Es tut mir so leid für die beiden. Ich bin enttäuscht und es ist herzzerreißend, weil sie so hart gearbeitet haben.“

Aber noch ist für die beliebtesten irischen Zwillinge nicht alles  verloren.
Walsh fügte hinzu: „Ich habe große Pläne für sie. Europa ist seit letzter Woche ganz verrückt nach ihnen. Sie werden gewaltig im Kommen sein. Jetzt bringen wir sie in die USA. Sie werden dort die männliche Ausgabe der Olsen-Zwillinge.“

Und Mary Kate and Ashley Olsen sind in den  USA geradezu Ikonen.

Fotos: EBU/Wenn.com (1)

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