08.05.2013 18:05 Uhr

Josephine: Aufregende Newcomerin aus Großbritannien

Josephine ist in England geboren, ihre Mutter stammt aus Liberia (Westafrika), ihr Vater aus Jamaica. Diese transkontinentalen Einflüsse vereint Josephine in ihrer Musik eindrucksvoll miteinander.

Ein gutes Beispiel für diese unterschiedlichen Einflüsse liefert sie mit „What A Day“. Ein temporeicher Song, der vor Lebensfreude sprüht. Ihre facettenreiche Stimme, die rockigen Gitarren, die treibenden Drums und die akzentuierten Lyrics dürften ein Achtungszeichen setzen.

Die Single “What A Day” erscheint am 24. Mai 2013 – ein erster Vorgeschmack auf das Album „Portrait“, das am 21. Juni 2013 veröffentlicht wird und in England gefeiert wurde.

Ihren ersten Auftritt absolvierte Josephine bereits mit 15 Jahren, als sie die High-School beendete. Während des Colleges war die Musik von Sister Rosetta Tharpe, Bob Dylan, Joni Mitchell und Bob Marley ständiger Begleiter und floss in ihr eigenes Songwriting mit ein. „Ich lernte eine Menge von der Technik des Geschichtenerzählens“, erinnert sie sich. „Reggae hat mich gelehrt, die Musik zu fühlen und das Schreiben eines Songs kann mehr Wege beinhalten als ich dachte“.

Mit ihrem Debütalbum zeigt sie nun mit Gänsehaut einflößender Stimme und ausgefeilter Textsicherheit, welches enorme Potential sich in der heute 30jährigen verbirgt. Jeder Song hat eine faszinierende Wendung und die Produktion ist niemals überladen oder hochtrabend. Ihre enorme Gewandtheit, Stilrichtungen wie Jazz, Folk und Soul zu verbinden, erinnert zuweilen an die großen Genre-Legenden der 60erJahre.

Dabei hat sie jedoch immer ihren ganz eigenen und beeindruckenden Stil bewahrt – oder wie es Guy Garvey (ELBOW) ausdrückt: „Sie ist eine alte Soulsängerin in einem schönen jungen Mädchen“.