Montag, 4. Juli 2011 17:30 Uhr

Klee: Alles über das neue Album „Aus lauter Liebe“

Berlin. Am 26. August kommt die Kölner Band ‚Klee‘ mit ihrem fünften Album „Aus lauter Liebe“ zurück. Sie haben ein gefeiertes Album in den USA veröffentlicht, Titel auf englisch, russisch und französisch aufgenommen, Konzerte rund um den Erdball gespielt und überall die Herzen im Sturm erobert.

Klee sind ein Phänomen: nicht nur eine Institution in Sachen Herzensdingen und Ohrwürmern, sondern ihren Fans treue Begleiter, Ratgeber und Seelentröster, denen diese sogar auf Konzerte bis nach Russland oder China hinterher reisen.

Ein Status, dem Klee auf ihrem neuen Album in jeder Beziehung Rechnung tragen. Produziert von Olaf Opal (The Notwist, Juli, Polarkreis 18) und Jochen Naaf (Polarkreis 18, Peter Licht, Bosse) markiert der Reigen weltumarmender Evergreens, den sie uns auf „Aus lauter Liebe“ präsentieren, nun unweigerlich den Aufstieg von den Superstars der Herzen zu allerhöchsten Popstarweihen.

Noch nie hat Suzie Kerstgens‘ samtig hauchende Stimme intimer, präsenter und selbstverständlicher geklungen, nie zuvor waren Sten Servaes‘ Kompositionen so sehr dafür geschaffen, uns nicht nur im Alltag, sondern vor allem in diesen ganz besonderen Situationen zu begleiten, in denen die Emotionen mit uns Karussell fahren.

Dass Songs wie „Außer Atem“, „Adieu“ und die Romy Schneider-Hommage „Nimm dein Leben in die Hand“ an das französische Kino der frühen sechziger Jahre erinnern, macht deutlich, wie konsequent sich die Botschaft von Cover-Artwork und Titel auch durch die Texte des Albums zieht.

Da ist es bloß folgerichtig, dass „Aus lauter Liebe“ nicht nur mit Oden auf unvergessliche Augenblicke glänzt, sondern gerade die leisen Songs, in denen auch Wehmut und Abschiedsschmerz den Ton angeben, dieses Album auszeichnen. (Stephan Glietsch)

Fotos: Jo Jankowski

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