28.12.2018 19:10 Uhr

„La Boum“-Star Pierre Cosso will zurück ins Rampenlicht

Anfang der 80er-Jahre feierte der damals unbekannte Pierre Cosso (57) über Nacht seinen Durchbruch. Nach „La Boum 2 – Die Fete geht weiter“ war er in „Cinderella 80“ zu sehen, damals war er 21 Jahre jung und träumte von einer großen Karriere.

Pierre Cosso und Bonnie Bianco 1984. Foto: Picture alliance/United Archives

Es folgten weitere Rollen und mit der Single „Stay“ sogar ein Nummer-1-Hit in Deutschland. Doch er konnte sich nicht dauerhaft im Showbusiness halten und der Hype ebbte ab. Vor 15 Jahren, mit 42 Jahren, zog er die Reißleine und zog sich aus dem Geschäft zurück.

Er kaufte sich einen Katamar, segelte nach Polynesien und lebte fortan mit seiner Familie als Skipper. Trotzdem sagt er gegenüber der „Bild“-Zeitung jetzt: „Ich liebe das Leben, das ich früher geführt habe. Trotz aller Tiefen, die auf die Höhen folgten. Ich war ganz oben und dann fühlte es sich an, als ob ich eine Wüste überqueren musste – die Durststrecke, die folgte, als meine Karriere abwärts ging.“

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Er wurde nicht reich durch „La Boum“

Der schnelle Erfolg stieg dem damaligen Jungstar zu Kopf, er erzählt weiter: „Es gab Zeiten, da stand ich an der Bushaltestelle und gab drei Autogramme gleichzeitig, aber ohne Geld in der Tasche. Es sind viele dank mir reich geworden, ich sicherlich nicht. Ich war Anfang zwanzig und kannte meinen Wert noch nicht. Für ‚La Boum‘ habe ich gerade mal 30.000 Francs bekommen.“ Das sind rund 45.600 Euro.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Pierre Cosso (@pierrecosso) am Dez 25, 2018 um 2:53 PST

Trotz dieser Erfahrungen kann sich Cosso gut vorstellen wieder ins Business einzusteigen und sagt: „Ich bin an dem Punkt, an dem ich sage: Ich möchte gerne wieder Filme drehen und Musik machen. Ich bin derzeit im Studio und arbeite an neuen Liedern.“ Er fügt jedoch hinzu: „Ich werde nicht mehr der Affe von anderen sein, der sich über eine Banane freut.“

Auf Insta postete Pierre-Alexandre Cosso vor einigen Tagen erst en Familienfoto mit seiner polynesischen Frau Rautea und seinen beiden Söhnen Lino und Noa. Er hat noch einen älteren Sohn Lucas aus einer vorhergehenden Beziehung.