Donnerstag, 19. Januar 2012 16:40 Uhr

Lady-Gaga-Manager: Facebook und Co. helfen nicht verkaufen

München. Soziale Medien sind keine Marketing- und Verkaufsmaschinen, sondern vor allem Plattformen für die Kommunikation. Davon ist Troy Carter, Manager von Lady Gaga, überzeugt, der die Sängerin über seine Agentur Atom Factory in Los Angels betreut.

in einem Interview mit dem Branchenmagazin W&V sagte der schlaksige Manager: „Rechnerisch erreichen wir 46 Millionen“. Aber wenn ein User ein Video mag oder den Like-Buttom klicke, heiße das noch lange nicht, dass er ein Album kaufe oder überhaupt wiederkomme.

Für Carter ist Social Media daher kein Werkzeug zum Verkaufen, sondern ein Kanal, auf dem Menschen miteinander kommunizieren: „Das liegt am Konzept von Facebook. Es dreht sich nicht um Bands, nicht um Marketing-Ideen und auch nicht um Entertainment, sondern um die persönlichen Beziehungen von Usern.“

Lady Gaga sei beim Verkauf von Songs und Alben sowie bei Merchandising eher „extrem vorsichtig“, erklärt er. Dies alles widerspreche der Facebook-Idee. Lady Gaga benutzt für ihre Posts laut Carter nur den Kurznachrichtendienst Twitter. „Über diesen Kanal kann sie direkt mit ihren Fans auf eine sehr direkte, reduzierte, aber auch authentische Art kommunizieren“. Alle anderen Posts würden parallel dann auch auf Facebook eingestellt.

Schon vor einem einem Jahr bestätigte Carter, dass Gaga ihre Twitteer-Posts selber schreibt.

Foto: wenn.com

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