Mittwoch, 28. Februar 2018 11:28 Uhr

Bravo! Lena Meyer-Landrut haut zurück

Lena Meyer-Landrut lässt sich die Kritik an ihrem freizügigen Berlinale-Kleid nicht gefallen. Die Sängerin bestach bei der Filmgala mit einer tief ausgeschnittenen, atemberaubenden Robe von Michael Sontag. Während sie reihenweise Lob für die Wahl ihres Outfits bekam, hatte nur eine etwas zu meckern.

Bravo! Lena Meyer-Landrut haut zurück

Foto: IPA/WENN.com

Eine Journalistin schrieb Lena auf ’ntv.de‘ einen offnen Brief, in dem sie bemängelte, dass die 26-Jährige zu viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. „Die Hauptfrauen des Abends sind eigentlich Marie Bäumer und Emily Atef, die Hauptdarstellerin und die Regisseurin, und auf ihnen sollte das Hauptaugenmerk daher logischerweise liegen. Wie bei einer Hochzeit, da stiehlt man der Braut auch nicht die Show“, so die Dame.

Obwohl sie betonte, keinen persönlichen Groll gegenüber Lena zu hegen, finde sie ihr Verhalten ziemlich „ignorant“: „Auch ein bisschen respektlos. Denn auch, wenn die anderen Damen bei Weitem nicht mit einem methusalemschen Alter gesegnet sind, so haben sie dir doch einige Jahre voraus. Und stellen sich zum Glück nicht halbnackt auf den roten Teppich bei minus zwei Grad Celsius. Sie sind in schwarzen Kleidern gekommen, vielleicht, um Solidarität zu ‚#MeToo‘ zu bekunden?“

„Es gibt doch Wichtigeres“

In Hinblick auf die zierliche Figur der Künstlerin fügte sie hinzu, dem Star sei „doch mal ganz allgemein ein gesegneterer Appetit“ zu wünschen.

Die ESC-Gewinnerin selbst findet diese Worte total unangebracht. „In den heutigen Zeiten von Bodyshaming vs. girlpower ist dieser Artikel (auch noch von einer Frau geschrieben) lächerlich und alles andere als feministisch“, stellt sie auf Facebook klar. „Eine derartige Überreaktion über etwas was ich sage oder tue – einen Meinungsstreit über dumme harmlose Dinge wie etwa, was ich anziehe, zu kreieren, bringt uns wirklich nicht weiter nach vorne.“ Für die Zukunft fordert Lena daher: „Lasst uns doch lieber über wichtige und echte Probleme sprechen und diskutieren.“ Genauso ist es! Danke, Lena!

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