Montag, 8. April 2019 12:20 Uhr

Lena Meyer-Landrut: „Ich nehme keine Drogen“

Foto: P.Hoffmann/WENN.com

Lena Meyer-Landrut hatte sich eine kreative Auszeit gegönnt, um sich selbst zu finden, zur Ruhe zu kommen und um dann voller Energie an neuer Musik zu tüfteln. Nun spricht Lena Mal wieder über Pause.

Lena Meyer-Landrut: "Ich nehme keine Drogen"

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Gegenüber dem Magazin „Zeit Campus“ sagte sie: „Ich habe bemerkt, dass ich keine Inspiration hatte. Ich war immer müde. Ich war immer ein bisschen traurig. Alles, was ich kreativ gemacht habe, fand ich kacke, als hätte ich mich selbst in dem ganzen Trubel verloren. Ich dachte: Es macht überhaupt keinen Sinn, keinen Spaß. Dafür mache ich das nicht. Und dann habe ich Pause gedrückt, bevor ich durchdrehe und das Burn-out kommt.“

Quelle: instagram.com

Deshalb habe sie ihr Smartphone fast acht Wochen lang ausgeschaltet. „Ich nehme keine Drogen, ich trinke kaum – wenn ich eine Sucht hatte, dann war es Social Media. Nicht so, dass ich gedacht habe, ach, ich muss, ich muss! Sondern unterbewusst“, so die 27-Jährige, die auf Instagram über 2,5 Millionen Follower hat. Heute sei das anders: „Keine Ahnung, aber inzwischen ist der Wert von Social Media für mich zu 99 Prozent weg. Es toucht mich nicht mehr. Ich kann mich wieder auf meine Musik fokussieren und habe bemerkt: Irgendwie sind Likes und Shares auch echt egal.“

„Ich habe funktioniert“

Über die Zeit vor und nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest im Jahr 2010 sagt Meyer-Landrut rückblickend: „Ich habe damals einfach nur funktioniert und wenig selbst entschieden. Heute würde ich sagen, ich war zu 95 Prozent fremdgesteuert.“

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Und weiter: „Oft war ich im Kopf überhaupt nicht anwesend. Alles auf Durchzug, als würde es durch mich durchfliegen.“ Die Folge: „Ich würde fast sagen, dass ich vier, fünf Jahre von meinem Gedächtnis verloren habe“, erklärt die Sängerin. Wegen der Überbelastung habe sie den Vertrag bei Brainpool, der Produktionsfirma von Stefan Raab, gekündigt und achte seitdem mehr auf sich selbst. „Ich meditiere zum Beispiel. Mal mit der App Headspace, mal mit einem YouTube-Tutorial. Manchmal mehr, manchmal weniger spirituell,“ sagt Meyer-Landrut.

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