Donnerstag, 26. Februar 2015 17:10 Uhr

„Let’s Dance“ mit Herbert Grönemeyer: Das ist das neue Video

Mit „Fang mich an“ veröffentlicht Herbert Grönemeyer die nächste Single aus seinem 14. Studioalbum „Dauernd jetzt“ – und dazu einen Videoclip, der den Sänger und Komponisten in einer ungewöhnlichen Rolle zeigt: als Tänzer!

"Let's Dance" mit Herbert Grönemeyer: Das ist das neue Video

Regie bei dem Clip, der ab heute zu sehen sist, führte Zoran Bihac. Den Tanz entwickelte die bekannte Choreografin Constanza Macras. Seine TV-Premiere feiert das Video im Rahmen von Herbert Grönemeyers Auftritt bei der 50. Goldenen Kamera. Das ZDF strahlt die Verleihung am Samstag, den 28. Februar um 20.15 Uhr aus.

Die Szenerie: eine Großstadt-Wohnstraße, mitten in der Nacht. Oben ein erleuchtetes, offenes Fenster, unten eine verschlossene Haustür – und davor Herbert Grönemeyer, der das Ausgesperrt-Sein als künstlerische Aufgabe definiert. Zu den Klängen von „Fang mich an“ sehen wir, wie er in minimalistischen Schrittfolgen Anlauf nimmt, Bodenrollen vollführt wie ein Ballett-Tänzer, von unsichtbaren Schlägen durchgeschüttelt wird.

Grönemeyers Anorak-Choreografie ist gleichzeitig Ausdruckstanz und chaplineske Shownummer. Ob er hier versucht, ins eigene Heim zu gelangen oder ins Zimmer der Geliebten, ist nicht ganz klar – jedenfalls steuert das Video auf den dramatischen, völlig unerwarteten Höhepunkt zu. Bis ganz zum Schluss die unvermeidliche Grönemeyer-Zigarette angesteckt wird.

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Die gebürtige Argentinierin Constanza Macras, freie Choreografin und Gründerin der Berliner Kompanie DorkyPark, hat den „Fang mich an“-Tanz mit Herbert Grönemeyer entwickelt. „Obwohl er kein gelernter Tänzer ist, hat er die Bewegungsabläufe mit größter Hingabe einstudiert“, sagt sie. „Seine Energie war sogar intensiver als die vieler Tänzer, die ich kenne. Die vielen Wiederholungen beim Dreh ertrug er mit Humor. Die Zusammenarbeit war eine große Freude.“

„Fang mich an“, die neue Single, ist ein Liebeslied, wie es derzeit nur Herbert Grönemeyers schreiben kann: getragen und doch erhebend, melancholisch und nach vorne gehend, Ballade und Appell. Aufgebaut auf einem fast klassischen Klaviermotiv, steigert der Song sich über vier Minuten zu einem stürmischen Plädoyer für die wahre, große Liebe – eines der persönlichsten Stücke von „Dauernd jetzt“. Das Album, erschienen im November 2014, erreichte aus dem Stand Platz 1 der deutschen Charts.

Bislang wurden über 350.000 Exemplare verkauft, in Deutschland und Österreich wurde die Platte bereits mit Platin ausgezeichnet. Am 12. Mai fällt in Chemnitz dann auch der Startschuss für die große Grönemeyer-Tournee: Bis zum 21. Juni sind insgesamt 26 Termine in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in den Niederlanden geplant.

Foto: Stefan Höderath

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