Little Simz: Diese Underground-Rapperin will nach oben

18.11.2018 14:58 Uhr

Endlich trauen sich im HipHop-Bereich mehr und mehr Frauen hinter das Mic: Die Londonerin Little Simz (24) ist eine von ihnen und jetzt hat sie neue Musik am Start.

Foto: Jack Bridgland.

In ihrem neuen Track stellt Simbi Ajikawo, wie sie bürgerlich heißt, gleich eines klar: „I´m a BOSS in a fucking dress“ – zu deutsch „Ich bin ein Boss in einem verdammten Kleid“ und ähnlich selbstbewusst und grimmig zeigt sie sich im dazugehörigen Video.

Simz hat was zu erzählen

Monochrome Close-ups und Performance-Szenen bestimmen den Clip – sie ist ganz in ihrem Element. „BOSS“ feierte im September in der HBO-Erfolgsserie „Insecure“ Premiere.

Der Song, ein poetisch-rockiges, feministisches Statement, unterstreicht Little Simz´ Rückkehr als transzendentale Rapperin in der globalen Musikszene und ihren hohen lyrischen Anspruch als Songwriterin.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von simbi (@littlesimz) am Okt 20, 2018 um 10:00 PDT

Sie ist keine Unbekannte

Nachdem sie in den letzten Jahren im Vorprogramm für die Gorillaz, Anderson .Paak und Ab-Soul energetische Live-Shows spielte, arbeitet die 24-Jährige aus Nord-London mit neuer Musik an ihrem Kindheitstraum – dem Streben nach Exzellenz – und inspiriert ihre Generation, dasselbe zu tun.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von simbi (@littlesimz) am Okt 1, 2018 um 4:14 PDT

Auf über zehn Mixtapes/EPs und zwei gefeierten Alben, dokumentiert Little Simz´ Musik ihre Geschichte, ihre Reise und ihr Erwachsenwerden. Ihre oft introvertierte, reflektierende HipHop-Perspektive wird durch R&B-Elemente und Jazz-Einflüsse bereichert. Im Gegensatz zum Ego-Narrativ ihrer Kollegen, scheut sich Simz nicht, über Verluste und Schwächen zu sprechen, daraus zu lernen und Kraft zu ziehen.

So thematisiert sie ihre Ängste und Stärken, Enttäuschungen und Erfolge und wirkt als Vorkämpferin für ein neues feministisches Selbstbewusstsein.