Freitag, 1. November 2013 09:31 Uhr

Lou Reed ist beim Tai Chi gestorben

Rock-Pionier Lou Reed ist nach den Worten seiner Ehefrau Laurie Anderson beim Tai Chi gestorben.

Lou Reed ist beim Tai Chi gestorben

„Er ist gestorben, während er die Bäume angeschaut hat und die berühmten 21 Arten des Tai Chi mit seinen sich in der Luft bewegenden Musikerhänden gemacht hat“, schrieb Anderson in einem am Donnerstag veröffentlichten Nachruf auf ihren Ehemann in der Regionalzeitung ‚East Hampton Star‘. Der am Sonntag im Alter von 71 Jahren gestorbene Rock-Musiker sei ein Meister der chinesischen Kampfkunst gewesen.

In der Woche vor seinem Tod habe Anderson Reed versprochen, ihn aus dem Krankenhaus zurück in das gemeinsame Haus nach East Hampton zu bringen. „Und wir haben es geschafft.“ In dem Nobelvorort auf der Halbinsel Long Island vor New York hätten die beiden viel Zeit miteinander verbracht. „Auch wenn wir Stadtmenschen sind, ist das unser spirituelles Zuhause.“

Reed, der als Mitbegründer der Band The Velvet Underground und mit Solo-Songs wie ‚Walk On The Wild Side‘ weltbekannt wurde, sei „ein Prinz und ein Kämpfer“ gewesen, schrieb Anderson. „Ich weiß, dass seine Lieder, die vom Schmerz und von der Schönheit der Welt handeln, viele Menschen mit der unglaublichen Freude erfüllen werden, die er für das Leben empfunden hat.“ (dpa)

Foto: SonyMusic

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