Sonntag, 4. August 2019 09:29 Uhr

Mabel: „Es ist nervenaufreibend“

Foto: imago images / ZUMA Press

Mabels Song ‚OK (Anxiety Anthem)‘ war der schwierigste, den sie jemals schrieb. Die 23-jährige Sänger/Songschreiberin zog die Inspiration für den Track aus ihren eigenen Erfahrungen mit Angstzuständen und Depression.

Mabel: "Es ist nervenaufreibend"

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Nun verriet Mabel, dass der Song, der auf ihrem Album ‚High Expectations‘ zu finden ist, ihr emotional viel abverlangte. Dem ‚Belfast Telegraph‘ sagte sie: „Es war wirklich schwierig für mich, meinen Song ‚OK (Anxiety Anthem)‘ zu schreiben, weil es darum geht, mit meiner Angst umzugehen und es in einem positiven Licht zu betrachten. Ich sage immer, dass es einen Tag lang dauerte, den Song zu schreiben, aber der eigentliche Prozess war länger als das Aufnehmen des ganzen Albums, weil es darum geht, dass ich mit meiner Angst klarkomme.“

„Ich war früher wirklich ängstlich“

Mabel arbeitet bereits seit über zwei Jahren an dem Album, wollte es aber nicht veröffentlichen, bis sie mit jedem Track komplett zufrieden war. „Dieses Album zu machen war ein zweijähriger Prozess“, erklärte sie.

„Ich habe wirklich alles da reingesteckt. Einige der Songs sind jetzt für mich alt und ich habe sie schon eine Weile lang live performt, aber ich kann es nicht abwarten, bis die Menschen sie mir vorsingen. Es ist nervenaufreibend und ziemlich emotional, weil ich wirklich an ihnen hänge. Sie waren auf viele Arten und Weisen in den vergangenen paar Jahren meine Identität. Sie waren mein Zweck.“

Quelle: instagram.com

Mabels Eltern sind Singer/Songwriterin Neneh Cherry und Massive Attack-Produzent Cameron McVey und sie verriet auch, dass es eine Zeit lang dauerte, bis sie aus ihrem Schatten treten konnte. Sie berichtete: „Ich war früher wirklich ängstlich, dass meine Eltern die einzige Sache sein würden, was den Menschen wichtig ist. Es ist frustrierend, wenn du gute Musik machst und hart arbeitest. Du denkst einfach ‚Warum reden wir darüber?‘ Aber zur gleichen Zeit bin ich sehr stolz auf das, was sie erreicht haben.“

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