05.03.2020 21:27 Uhr

Madison Beer: Was für eine Karriere mit 21 Jahren!

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Als Teenager begann Madison Beer damit auf YouTube Videos zu veröffentlichen, auf denen sie sang. Ähnlich wie  Justin Bieber legte sie somit den Grundstein für ihre Musik-Karriere, denn auch dieser wurde einst über die Plattform entdeckt.

Ihren Traum, ein ausverkauftes Konzert im New Yorker Madison Square Garden zu geben, hat sich zwar bisher noch nicht erfüllt, aber dennoch hat Madison Beer, die am heutigen 5. März 21 wird, in den letzten Jahren eine erstaunliche Laufbahn hingelegt.

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Sie wollte es nur ihren Freunden zeigen

Und das hat eine Menge mit Justin Bieber zu tun. Als 13-Jährige fing sie zunächst damit an kleine Videos auf YouTube zu posten. Ihre gefühlvolle Coverversion von Etta James‘ Soul-Song „At Last“ begeisterte auch den Popstar, der auf Twitter die junge Sängerin als „zukünftigen Star“ pries – und sie damit mit einem Schlag ins Rampenlicht holte.

Madison konnte es damals kaum fassen: „OMG, ich kann nicht glauben, dass das passiert. Ich weine“, twitterte sie. Dabei habe sie nur ihren Freunden zeigen wollen, dass sie singen könne, verriet sie dem „Standard“. Auf 100 Views hatte sie gehofft. Im Laufe der Jahre sind es jetzt fast 1,5 Millionen geworden. „Melodies“ hieß ihre erste Single, im Video zu dem fröhlichen Popsong trat auch Justin Bieber auf. Ihre musikalischen Wege haben sich inzwischen zwar getrennt, aber die beiden sind noch immer freundschaftlich miteinander verbunden.

Sie will ihr eigenes Ding machen

„Ich bin nicht mehr Justins Künstlerin, aber er hat immer noch diese Liebe für mich, und es fühlt sich wirklich gut an, dass er sich um mich kümmert“, sagte sie der britischen Zeitung „Metro“. Nach einer ganzen Reihe von Singles hat Madison Beer schließlich ihre Platte „As She Pleases“ (2018) veröffentlicht, die ganz in Eigenregie entstanden ist.

Hundertprozentige kreative Kontrolle über ihre eigene Karriere ist der jungen Künstlerin wichtig, die ihre Songsammlung nicht zufällig unter den Titel „Wie es ihr gefällt“ gestellt hat. Damit habe sie die Botschaft vermitteln wollen, dass sie eine unabhängige Frau sei, „die das Sagen hat“, erzählte sie der britischen Internetseite „The Independent“. Ihre Botschaft? „Leg dich nicht mit mir an“, sagte sie gegenüber dem „Standard“.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Madison Beer (@madisonbeer) am Mai 24, 2018 um 12:07 PDT

Verschiedene Stile vereint

„As She Pleases“ ist vor allem auch eine Sammlung der unterschiedlichsten Stilrichtungen, die die Bandbreite der US-Sängerin unterstreichen. Da steht R&B-beeinflusster Pop neben einem Retro-Doo-Wop-Song und einer akustischen Ballade wie „Tyler Durden“.

Diese Diversität drückt sich auch in der Setlist ihrer Konzerte aus, wo neben ihren eigenen Songs auch Lieder von Radiohead, Amy Winehouse oder den Pixies zu finden sind. Was alles in der jungen Sängerin aus Long Island steckt, zeigte sie kürzlich in dem futuristischen Sci-Fi-Video zu dem Song „Good In Goodbye“. Drehbuch, Regie und Hauptrolle: Madison Beer.

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Das wünscht sie sich zum Geburtstag

Seit 2012, als sie ihre ersten Videos auf YouTube veröffentlichte, ist Madison Beer einen weiten Weg gegangen. Aus dem kleinen Mädchen ist eine erfolgreiche Sängerin, eine Stilikone mit eigener Modelinie, ein Teilzeit-Model und eine Video-Regisseurin geworden.

Und jetzt endlich erscheint Ende März auch ihr schon länger angekündigtes Debüt-Album „Life Support“. Die Werbung dafür läuft auf ihrem Instagram-Account schon auf Hochtouren. Ihre fast 15 Millionen Follower ließ sie gerade wissen: „Alles, was ich mir zum Geburtstag wünsche, sind mehr Streicher auf meinem Album.“ Ende März werden wir wissen, ob ihr Wunsch in Erfüllung gegangen ist. (dpa/KT)