Sonntag, 5. Mai 2019 11:23 Uhr

Madonna stellt klar: „Niemand macht das, was ich mache“

Madonna, seit über 35 Jahren erfolgreich an der Spitze des Showbiz, hat keine lebenden Vorbilder. Die ‚Hung Up‘-Interpretin behauptet, dass in der heutigen Zeit niemand mit ihr vergleichbar sei.

Madonna stellt klar: "Niemand macht das, was ich mache"

Madonna bei den Glaad Awards. Foto: Evan Agostini/Invision/AP) |

Zwar seien Bürgerrechtlerinnen wie Angela Davis großartige Menschen, allerdings zögen sie im Gegensatz zu Madonna eben auch keine sechs Kinder groß. In der Juni-Ausgabe der britischen ‚Vogue‘ sagt die Sängerin: „Es gibt keine lebenden Vorbilder für mich. Niemand macht das, was ich mache. Und das macht mir irgendwie Angst. Ich kann auf Frauen zurückschauen, die ich großartig und unglaublich finde – Freiheitskämpferinnen wie Simone de Beauvoir und Angela Davis – aber die hatten keine Kinder. Alleinerziehend mit sechs Kindern zu sein und trotzdem noch kreativ und eine Künstlerin und politisch aktiv zu sein wie ich, eine Stimme zu haben, all die Dinge zu machen, die ich mache. Also, es gibt niemanden in meiner Situation.“ Ob Madonna da nicht etwas größenwahnsinnig ist?

Quelle: instagram.com

Sicher scheint, dass die 60-Jährige ihre Karriere noch lange nicht beenden möchte. Erst vor kurzem bestätigte die Musik-Legende, dass derzeit eine neue Tour in Planung sei. Jedoch gibt es dazu noch keine offizielle Ankündigung. In einem Gespräch mit ‚Billboard‘ erzählte die ‚Like A Virgin‘-Sängerin allerdings: „Wir haben darüber gesprochen. Es könnte ernst werden – denn wir hatten schon offizielle Treffen dazu.“

Ehrung bei den 30. Glaad Awards

Die Diva erhielt am Samstag bei den 30. Glaad-Awards in New York in New York den „Advocate For Change Award“. Damit wurde ihr jahrzehntelanges Engagement als Pride-Botschafterin gewürdigt.

In einer emotionalen Dankesrede sprach Madonna über ihre Anfänge: „Der erste schwule Mann, den ich je getroffen habe, hieß Christopher Flynn“, sagte sie. „Er war mein Ballettlehrer an der Highschool und er war der erste, der an mich glaubte. Deshalb habe ich mich als Tänzer, Künstler und Mensch besonders gefühlt. Ich weiß, dass das banal und oberflächlich klingt, aber er war der erste Mann, der mir sagte, dass ich schön sei.“ Seitdem ging es mit dem Selbstbewusstsein offenbar bergauf.

Am Freitag veröffentlichte sie mit „I Rise“ einen neuen Song. Dazu erklärte die Sängerin: Dieses Jahr feiern wir den 50. Geburtstag des Pride und ich hoffe, dass der Song alle Menschen ermutigt, zu sich selbst zu stehen, ihre Meinung zu sagen und sie selbst zu sein.“

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