Madonna völlig verwirrt von moderner Popmusik

Madonna verwundert
Madonna verwundert

IMAGO / Matrix

Paul VerhobenPaul Verhoben | 21.08.2022, 14:00 Uhr

Madonna, die einstige Königin des Pop, kritisiert moderne Popsongs. Recht hat sie! Denn klassische Popsongs gibt's kaum noch. Die meisten Tracks werden nämlich vorrangig von Beats bestimmt.

Die Musik-Ikone gehört zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten, nachdem sie in den 80er Jahren mit Hits wie „Like a Virgin“ und „La Isla Bonita“ zum Weltstar wurde. Allerdings ist die 64-Jährige kein großer Fan der gegenwärtigen Popmusik.

Madonna: „Ich brauche einen Anfang, eine Mitte und ein Ende“

„Am meisten haben sich die Songs und das Konzept des Songschreibens verändert“, erklärt sie im Interview mit dem „Paper“-Magazin. Die ‚Like a Prayer‘-Interpretin wünscht sich, dass Lieder eine klare Struktur haben. „Ich brauche einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Wisst ihr, was ich meine? Die Musik der Leute verwirrt mich. Und es gibt einfach zu viele Künstler bei Liedern. Ich fühle mich chaotisch, wenn ich sie anhöre“, gesteht sie.

Dabei ist Madonna wahrlich nicht konservativ, wenn es um Musik geht. „Ich würde es Neugier nennen – der Wunsch, die Leute zu provozieren und aufzuwecken. Ich hasse es, mich selbst zu wiederholen“, offenbart die Pop-Queen über ihren Drang zur Innovation.



Madonna zieht Bilanz

Die Sängerin ist stolz auf ihre Hits und die Auswirkungen, die ihre Musik auf die Gesellschaft hatte. „Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, Frauen zu stärken, und das war ein sehr großer Teil des Geschichtenerzählens“, schildert sie. Dank ihrer Songs hätten Frauen realisiert: „Ich muss nicht in einer Männerwelt leben […] Ich kann meine eigene Stimme und meine eigene Vision haben.“ (Bang/K&T)