25.09.2020 10:31 Uhr

Mandy Capristo: Das ist ihre neue Single „13 Schritte“

Heute erscheint mit „13 Schritte“ Mandy Capristos neue Single. Der Song handelt von einer Beziehung, die eigentlich längst vorbei ist, in Wahrheit jedoch nie wirklich zu Ende ging.

WMG

In „13 Schritte“ zeigt sich Mandy Capristo von ihrer gefühlvollen Seite: „Wir sind wieder am Reden, im Park vor deinem Haus / Fast wie damals, noch immer vertraut / Ich sollte nicht bleiben, doch komme mit rauf / Nur weil‘s kalt wird, den Weg kenn ich auch“, singt Capristo über eine sphärische Produktion, die von einem peitschenden Slap-Bass kontrastiert wird.

Mandy Capristo sendet musikalisches Lebenszeichen

„Wenn ich ‚13 Schritte’ höre, verliere ich mich in dem Song und vergesse alles. Gerade in einem Moment, in dem wir uns aktuell befinden, fühlt es sich gut für mich an, den Fokus auf Positives zu legen. ‚13 Schritte’ gibt mir Leichtigkeit, ich denke, das brauchen wir alle gerade“, kommentiert Capristo, die mit „13 Schritte“ einen ersten Ausblick auf ihr kommendes Album gibt.

„Wenn ich an mein Album denke, denke ich an ein großes Haus mit vielen Räumen. In jedem Raum liegt eine Geschichte. ‚13 Schritte’ wurde definitiv im Fun Room geschrieben… deswegen wollte ich damit starten.”

Ein bewegtes Leben

Mit ihren 30 Jahren hat die Deutsch-Italienerin – die sich in den jüngsten Jahren als Solo-Künstlerin einen Namen machte – bereits mehr erfolgreiche Karrierestationen im Lebenslauf als die meisten Künstler in ihrer gesamten Karriere.

Nach rasanten Jahren musste sie allerdings etwas Luft holen um mit voller Aufmerksamkeit zurück zu kommen. Sie selbst sagt über diese Zeit „Ich habe einfach nichts mehr gefühlt. Auch nicht mehr die Musik. Doch am schlimmsten für mich, mich selbst nicht mehr. Der Konflikt zwischen der privaten Mandy und der Mandy in der Öffentlichkeit wurde zu groß.”

Mandy Capristo spricht über ihre Depressionen

Erst kürzlich sprach sie in mehreren Interviews über die dunkelsten Stunden ihrer Karriere: Als Mandy war sie zunächst noch ziemlich erfolgreich, doch dann strebte sie einen Image-Wandel an und wollte unter ihrem Zweitnamen Grace eine zweite Karriere starten, die scheiterte. Grund dafür war eine dunkle Zeit in ihrem Leben.

Auf die Frage, ob sie Depressionen hatte, antwortete Capristo jetzt im „Bild“-Interview: „Meine mentale Gesundheit hat definitiv darunter gelitten. Ich war permanent sehr traurig. Ich hatte keine Energie mehr und war oft müde.“

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„Ich war einfach zu schlecht drauf“

Weiter erklärt die schöne Sängerin: „Ich würde sagen, ich hatte leicht depressive Momente und habe mich ab diesem Moment angefangen mit dem Thema Depressionen zu befassen, da das nicht mein eigentliches Wesen ist. Ich mochte mich so selbst nicht.“

Und weiter: „Ich war einfach zu schlecht drauf, um Musik zu machen, die inspiriert. Egal wie schlecht ich mich gefühlt habe, ich habe immer versucht positiv zu bleiben – da ich wusste, dass ich die einzige bin, die mich da rausbekommt. Dadurch habe ich wieder Energie bekommen. Dass kann ich jedem empfehlen, dem es auch so geht. Nimm es selbst in die Hand.

(DA)

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