Freitag, 27. Dezember 2019 15:10 Uhr

Mariah Carey und Wham! verweihnachtlichen die Charts der Woche

Foto: Youtube & imago images / ZUMA Press

So gut wie in diesem Jahr lief es noch nie für die beiden Weihnachtsklassiker. Zum ersten Mal führt Mariah Carey mit „All I Want For Christmas Is You” die Offiziellen Deutschen Single-Charts.

Vor einem Jahr musste sie sich noch Capital Bra geschlagen geben. Jetzt hat es endlich geklappt mit der Spitze. Ähnlich sieht es bei „Last Christmas“ von Wham! aus. Bisher kam der Dauerbrenner, der erstmals 1984 platziert war, nicht über Rang drei hinaus.

Quelle: instagram.com

Dieses Jahr ist sogar die Silbermedaille drin. Von den insgesamt 51 Weihnachtssongs schaffen es sechs in die Top 10: Neben den beiden genannten sind das „Driving Home For Christmas” (Chris Rea, fünf), „Wonderful Dream (Holidays Are Coming)“ (Melanie Thornton, sechs), „Merry Christmas Everyone” (Shakin’ Stevens, sieben) und „Happy Xmas (War Is Over)” (John Lennon, zehn).

Vorwochensieger „Dance Monkey“ (Tones And I) rutscht an die dritte Stelle. Der höchste New Entry kommt von Loredana und heißt „Mit Dir“ (neun).

Zu Weihnachten gab’s für viele „Carlo Cokxxx Nutten“

In den Offiziellen Deutschen Album-Charts führt kein Weg an Bushido vorbei. In gewohnter Manier nimmt er auch auf „Carlo Cokxxx Nutten 4“ kein Blatt vor den Mund.

Dafür winkt ihm Platz eins – sein mittlerweile zehntes Nummer eins-Album. Unterstützung hat er sich dieses Mal vom Heidelberger Rapper Animus geholt.

Quelle: instagram.com

Ein gewagtes Comeback

Auch Nimo wollte es vor Weihnachten noch einmal wissen und rangiert mit „Nimoriginal“ zum Start auf der Vier; hinter Robbie Williams „The Christmas Present“ (zwei) und Sarah Connors „Herz Kraft Werke“ (drei).

Dank neuer Version, Earbook und Box-Set gelingt „Schlaftabletten, Rotwein V“ von Alligatoah der Re-Entry auf der Fünf.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege.

Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Das könnte Euch auch interessieren